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Montag, 4. Juli 2016

Bürgerentscheid über den Bebauungsplan Nachnutzung Steinbruch Bietigheim-Bissingen

Am 17.7.16

Jede Stimme zählt! Hingehen "JA" ankreuzen!!

Die Stadt Bietigheim-Bissingen muss aufgrund der Unterschriftensammlung der Bürgerinitiative "Weder Bio  noch Gut" eine Bürgerbefragung durchführen. 
Bei der Fragestellung bedient sie sich desselben Tricks, wie man es in Stuttgart bei der Befragung um S21 getan hat. Man nimmt an, dass die Befürworter weniger zur Wahlurne gehen und stellt die Frage derart missverständlich, dass diese bei Menschen, die sich intelektuell weniger mit dem Thema beschäftigen, die Frage nach dem JA oder NEIN falsch aufgefasst werden soll. 
Wer also gegen eine Biogutvergärungsanlage unmittelbar vor seiner Haustüre ist, muss unbegingt mit JA stimmen. Hier soll der Bürger eindeutig hinters Licht geführt werden. Nennt man das Demokratie in Bietigheim-Bissingen?
Es verwundert mich, dass in der Informationsbroschüre tatsächlich die Gegenargumente aufgeführt werden durften!! Allerdings natürlich die (richtige) Meinung der Stadt an erster Stelle. Viele sollen auf den ersten Blick überzeugt werden und keine Lust auf noch mehr Text verspüren!

Die Stadt führt an, dass ein Grund für die Biobombe sei, eine solche Biogutvergäranlage müsse partout im Landkreis gebaut werden und aus diesem Grunde selbstverständlich nirgendwo sonst außer ausgerechnet in Bietigheim-Bissingen. Weshalb nicht woanders, wenn es ein Gelände dieser Größe hier nur in unmittelbarer Nähe von Wohnbebauung gibt?
Ferner heißt es die Mitwirkungsbereitschaft der Kommune müsse gegeben sein! Oha! Welche Personen in Bietigheim-Bissingen sind denn zu dieser Mitwirkung bereit, wo sie in anderen Gemeinden offensichtlich nicht dazu bereit sind, und weshalb ist dies so??
Angeblich sind im Steinbruch Fink die Vorgaben nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz einhaltbar! Genau dies wage ich schwer zu bezweifeln!
Kommen wir nun zur Zuschussfähigkeit nach dem erneuerbaren-Energien-Gesetz. Hier liegt wohl des Pudels Kern. Vermutlich hat OB Kessing bei dem Begriff "Zuschuss" sofort Moneten klingeln hören und beschlossen, dass ihm die Belange der Bevölkerung schnurz sind, hauptsache "Kohle"

Wanderparkplatz beim Häckselplatz wird gerne auch als Hundeklo benutzt. Ist das etwa Naturschutz?


Ferner wird behauptet, dass der Häckselplatz vom südlichen Ortsrand Bissingen dringend auch auf das Steinbruchgelände verlegt werden müsse, weil dieser angeblich am Rande eines Naturschutzgebietes liege und dort zum Häckselplatz angeblich täglich 300-400 Fahrzeuge, an Wochenenden 600, zu Spitzenzeiten sogar 1200 Fahrzeuge anführen. Diese Behauptung würde ich ins Reich der Märchen einordnen. Sind hier die Fahrzeuge zum Wanderparkplatz oder die Zufahrer zur Gärtnerei oder zum Ausflugslokal Schellenhof mitgezählt worden? Die würden nach einer Verlegung des Häckselplatzes weiterhin dort anfahren, oder hat man gar bereits ab der Ampel unweit der Baumschule alle Fahrzeuge, die nach Bissingen abbiegen mitgezählt? Mit welchen abstrusen Lügen soll hier die Bevölkerung beschissen werden?

Felder in unmittelbarer Nähe zum Häckselplatz Bissingen. Ist das etwa ein Naturschutzgebiet?

Ferner wird als Argument für die Anlage angeführt, dass die Frischluftschneise zwischen Sachsenheim und Bietigheim ja schließlich seit 100 Jahren von der Familie Fink ruiniert wird, und deshalb darf die Stadt nun gerade so weiter machen, weil es jetzt eh schon egal ist?!
 Im Rathaus von Bietigheim-Bissingen wird gelogen, dass sich die Balken biegen!
Und bitteschön: " Was soll das Foto mit den Mitgliedern des gewählten Gemeinderates aussagen?"
Soll das bedeuten: "Ihr habt diese Leute schließlich gewählt. Also stimmt gefälligst für das, was diese Leute wollen! Die wissen besser, was für Euch gut ist, als Ihr selbst?"
Sorry, aber das Volk weiß selbst, was es will, und eine Biogutvergärungsanlage im Steinbruch Fink gehört nicht dazu. 
Nicht schon wieder allen Dreck der Stadt nach Bissingen abwälzen.

Liebe Mitbürger  von Bietigheim, bitte zeigt Euch solidarisch mit den Anwohnern der Kreuzäcker und Bissingens und stimmt gegen Lärm, Gestank, überhöhtes Verkehrsaufkommen, sinkende Immobilienpreise und Volksverdummungsversuche durch Stadtverwaltung, OB und Gemeinderat, und macht Euer Kreuz bei JA, weil Ihr gegen eine Stinkbombe und für die Renaturierung im Steinbruch seid!! 
http://wort-woche.blogspot.de/2016_05_01_archive.html 
http://rv-stuttgart.bund-bawue.de/bund-gruppen/kreis-ludwigsburg/og-bietigheim-bissingen 
http://www.frankshalbwissen.de/2013/11/13/faktensammlung-biogasanlagen/ 
http://www.achgut.com/artikel/biogas_und_landschafts_vermaisung_weitere_folgen/ 
http://www.br.de/themen/wissen/dossier-energiealternativen-biogas100.html 
http://wort-woche.blogspot.de/2016/07/am-17716-mit-ja-fur-die-renaturierung.html 

Ein Naturschützer klagt an:
"…In der Bundesrepublik haben wir zwischen 40 und 60 Störfälle pro Jahr. Die reichen von kleinen Schwächen bei der Auslösung der Alarmeinrichtung, über Risse in Leitungen, wo dann Methan austritt, bis hin zu Unfällen, wie kürzlich in Nordniedersachsen einer passiert ist. Bei dem Vorfall ist ein Flusssystem auf rund zehn Kilometern Länge, die „Veerse“, erstickt worden…" 
http://www.achgut.com/artikel/biogasanlagen_noch_mehr_stoerfaelle/ 
http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lebensmittel/mais_ein_korn_fuer_alle_faelle/pwiemaisindeutschlandvomexotenzurallzweckpflanze100.html 
http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/227201-gewaesser-durch-biogas-anlage-suedergellersen-verunreinigt 
http://www.shz.de/lokales/husumer-nachrichten/notfall-in-biogasanlage-id9411006.html 


Unangenehm: Geruchsbelästigung und hohe Kosten

Ein Nachteil von Biogas-Anlagen ist, dass sie verhältnismäßig hohe Investitionen voraussetzen. Darüber hinaus ist die Komplexität solcher Anlagen nicht zu unterschätzen. Während des Vergärungsprozesses entstehen Gase, die bei unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen gefährliche Schäden anrichten können. Im Vergleich zu Erdgas steht Biogas jedoch nicht unter extrem hohem Druck. Dies verringert einerseits die Gefahr von Explosionen, macht aber andererseits eine Verdichtung des Biogases notwendig, wenn es in das Erdgasnetz eingespeist werden soll. Auch auf lange Sicht ist der umsichtige Betrieb von Gas-Anlagen zwingend notwendig. Energieträger von Bio- und Erdgas ist Methan, das mitverantwortlich ist für den Treibhauseffekt. Der Austritt dieses Gases ist somit dringend zu vermeiden. In Umgebung von Biogasanlagen hört man immer wieder Klagen über intensive Geruchsbelästigungen. Die Geruchsentwicklung einer Biogasanlage hängt dabei maßgeblich von den Einsatzstoffen, der baulichen Ausführung und ebenfalls von weiteren Bedingungen wie Windrichtung, Windhäufigkeit oder von der Umgebungs Vegetation ab.

http://www.weder-bio-noch-gut.de/

Immer wieder registrieren Wasserwirtschaftsämter Gewässerverunreinigungen durch Biogasanlagen. Das ganze Ausmaß ergibt sich aus der schriftlichen Anfrage eines Landtagsabgeordneten, die das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz vor kurzem beantwortet hat. Demnach haben die Landratsämter zwischen 2004 und 2013 bayernweit 657 Gewässerverunreinigungen durch Biogasanlagen festgestellt. 
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/landkreis-gefahr-fuer-baeche-und-fluesse-1.2420415 
https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/arbeitsunfall-beverstedt-explosion-biogasanlage-schleudert-mann-durch-luft-4832697.html 
   

Freitag, 13. Mai 2016

Biogutvergärungsanlage in Bietigheim-Bissingen noch nicht vom Tisch. Abstimmung am17.7.16

Bürgerwut gärt im Steinbruch von Bietigheim-Bissingen wegen Biogasanlage

Im Ludwigsburger Stadtanzeiger vom 4. Mai ist zu lesen, dass ein Investor seine Pläne dort schon aufgegeben habe. Man muss das Kind schon beim Namen nennen. Lediglich der  Steinbruchbetreiber Fink hat die Verwirklichung einer Baustoff-Recycling-Anlage aufgegeben, da er zurecht Gegenwind der Bürger erwartet. Die Planung einer Biogutvergärungsanlage von Seiten der Stadt ist wegen der Sturheit des Gemeinderates leider noch immer nicht vom Tisch. Fink will den Steinbruch bis 2017 aufgeben. Das Konsortium, welches sich große Einnahmen durch eine Biogasvergärungsanlage erhofft, denkt nicht an Rücksicht auf die Bevölkerung. Diese Anlage soll partout bis 2018 stehen, damit die Fördergelder fließen. Hierbei kann man sich nicht unnötig mit Gedanken an Bedenken von Anwohnern beschäftigen. 48 ooo Tonnen Abfall sollen pro Jahr verarbeitet werden, soll sich die Anlage lohnen. Weil die Stadt aber lediglich 22 000 Tonnen selbst erbringt, wird der Großteil per LKW angekarrt werden müssen, was logischerweise für Probleme mit Geruchs- und Lärmbelästigung einher geht. Ganz davon abgesehen, dass es weder ökonomisch noch ökologisch ist, stinkenden Müll per LKW durch das ganze Land zu fahren.
Für Verwunderung sorgt obendrein, dass man bereit ist, sich um die gesundheitliche Belastung durch Immision der Bewohner beider neuen Altenheime in der Bahnhofstraße oder der Kinder der Kitas in den Kreuzäckern zu sorgen, jedoch die Gesundheit der unmittelbar daneben lebenden Kinder und älteren (und jüngeren) Bürger der Stadt anscheinend vollkommen gleichgültig ist.  Gibt es für diese Menschen keine Immisionsschutzwerte?
Offensichtlich sind 27 Hektar vom Land zur Rekultivierung vorgesehen, von denen die Stadt nur 12 einhalten wird, wenn diese Gasbombe tatsächlich gebaut wird. Dafür müsste der Bebaungsplan geändert werden.
Wer sich genau ansieht, wer Teil dieses Konsortiums ist, dem ist auch klar, dass hier monitäre Belange von Firmen betroffen sind, die mit unserer Stadt und unseren Einwohnern nicht identisch sind.

Die Konsortium-Partner

Bioenergie Oberriexingen KG (BEO), Oberriexingen, als Betreiber von zwei Biogasanlagen
BEM Umweltservice GmbH, Ludwigsburg,
Stoffstrommanagement und Betreiber von Bioabfallbehandlungsanlagen

AWIPLAN-PPD GmbH, Filderstadt,
Objektplanung für die Biogutvergärungsanlage
KWB Kompostwerk Bauland GmbH & Co KG, Pfaffenhofen, als Betreiber von Kompostwerken
Stadtwerke Bietigheim-Bissingen (SWBB) als Betreiber von Biogas- und Klärgas- BHKW und einer Fernwärmeversorgung


All diese Firmen wollen auf Kosten unserer Gesundheit und Nerven noch mehr Kohle machen!!!!

Ich frage mich nur: "Welche Interessen haben Gemeinderatsmitglieder, gewählte Vertreter der Bürger,  sich an solch einem Ausverkauf zu beteiligen?

Am 17.7. 16 soll nun nach der geglückten Unterschriftensammlung, durch die bereits ersichtlich ist, dass die Einwohner gegen diese Anlage sind, unter der gesamten Einwohnerschaft abgestimmt werden.
 Der Gemeinderat Claus Stöckle hat dies offenbar begriffen. Nicht so Volker Müller von der SPD-Fraktion. Er positioniert sich ganz im Geiste seiner Partei erst mal gegen die Einwohnerschaft. Man lernt es ja in der großen Politik in Berlin, dass man Tatsachen nach Gutdünken auslegt. Noch mal zum Mitschreiben für Volker Müller:
Wenn 20% der Wahlberechtigten eine Petition gegen eine Anlage unterschrieben haben, heißt das noch lange nicht, dass 80% dafür sind.  Das gilt auch für Traute Theurer von der GAL. Nun hat man ja bereits von Stuttgart 21 gelernt, wie man in einer organisierten Abstimmung Fragen formuliert, dass die zur Abstimmung bereiten Bürger,  die vielleicht im Umgang mit Sprache oder vielmehr durch  Amtsdeutsch belastete Formulierungen nicht so gewieft sind,  die Frage möglichst falsch verstehen sollen und so quasi aus Versehen falsch abstimmen. Möglicherweise hat man ab einem bestimmten Alter nicht mehr so ganz den Überblick, was das "Volk" bewegt, nach dem Motto: "Ihr seid (bloß) das Volk, aber ich bin Volker!"
Hier sei für alle Gegner dieser Biogutvergärungsanlage (An welcher sich Menschen außerhalb der Stadt bereichern wollen)  eindeutig gesagt:

Wer gegen Biomüll im Steinbruch ist, muss mit "JA" antworten!
   
 Bitte geht alle zur Abstimmung und stimmt mit "JA", weil Ihr gegen die Anlage und somit gegen die Änderung des Bebaungsplans seid, und laßt Euch nicht von Gemeinderäten an der Nase herumführen!

Merkwürdig ist auch, dass die "BIOGUTVERGÄRUNG BIETIGHEIM" bereits 3 Geschäftsführer finanziert, obwohl diese noch nicht einmal existiert. das wird sich nach der Abstimmung klären. 

Umweltschonend und unbedenklich ist die Betreibung einer Biogutvergärungsanlage nicht. 
Einzig sinnvoll ist die Renaturierumng der gechundenen Fläche und meinetwegen ein paar Windräder auf der Anhöhe. Die haben keine Immissionen und liefern echte grüne Energie.
 Dem gesamten Gemeinederat sei empfohlen eine Begehung des Remsecker Steinbruchs vorzunehmen. Dort kann man sehr gut lernen, wie eine Renaturierung funktioniert, wenn man mal die Spiegelung von Dollarzeichen in seinen Pupillen durch Realität ersetzt. Touristen, die kommen um sich im Gebiet eines wiederhergestellten Geländes zu erholen, werden auch Geld in der Stadt lassen, mit dem Fahrrad, auf angenehme Art!

Erholungsgebiet mit Schautafeln

 
Idyllische Natur im ehemaligen Steinbruch Remseck als Vorbild

Hat eventuell die Firma Dürr in Bietigheim die Finger mit im Spiel? Hier läßt sich doch trefflich Kapital  aus einer Gemeinde schlagen! Die Befindlichkeiten des niederen Volkes stören nur beim Kasse machen!

Der Dürr-Konzern zählt zu den weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbauern. Produkte, Systeme und Services von Dürr ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Rund 60% des Umsatzes entfallen auf das Geschäft mit Automobilherstellern und -zulieferern. Weitere Abnehmerbranchen sind zum Beispiel der Maschinenbau, die Chemie- und Pharmaindustrie und - seit der Übernahme der HOMAG Group AG im Oktober 2014 - die holzbearbeitende Industrie. 

 Die Tochtergesellschaft Dürr Cyplan bietet mit ihrer ORC-Technologie Betreibern wärmetechnischer Anlagen wirtschaftliche Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz von Biogasanlagen, Blockheizkraftwerken oder industriellen Prozessen an.

 Dürr verfügt über 92 Standorte in 28 Ländern. Im Jahr 2015 erzielte der Konzern mit knapp 15.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,77 Mrd. €. Der Konzern agiert mit fünf Divisions am Markt:
http://www.durr-cleantechnology.com/de/news-events/fachpressefachartikel/detail/effizienzsteigerung-durch-abwaermeverstromung-mit-orc-anlage-von-duerr-cyplan/ 

 Man bekommt allmählich das Gefühl, dass sich in dieser Stadt alles nur um das Wohlergehen großer Firmen und Konzerne dreht. Die Interessen der Einwohner sind dabei marginal. Dabei sollte nicht nur der Gemeinderat sondern auch der Bürgermeister geflissentlich beachten, dass sie von eben diesen Einwohnern nicht von Firmenzentralen gewählt werden!!


Hier kann man sich ein Faltblatt zur Renaturierung in Remseck herunter laden!

 

 

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Stadt Bietigheim-Bissingen plädiert für Standort Bissingen der Biogutvergärungsanlage

Nach Bürgerprotest soll Biogasanlage nun wie zu erwarten in Bissingen stationiert werden

 

Wenn einer was verhindern will, so gründe er eine Bürgerinitiative! Sollen doch die anderen eingestänkert werden, bloß niemand in Metterzimmern. Dort ist schließlich ein Naherholungsgebiet. Wie bitte?! Was ist mit den Enzauen, ist das womöglich ein Industriegebiet, nur weil sich dort ein Steinbruch befindet.

Das Naherholungsgebiet Bissingen ist wesentlich bedeutender als das Gebiet bei der Eselshütte!

Am 14.10.15 ließt man in der Bietigheimer Zeitung, dass sich die Stadt (Die Stadt sind wir, nicht die Verwaltung!)  bereits auf den Steinbruch als Standort festgelegt hat. Mit den doofen Bissingern kann man es ja treiben, wie man will. es ist bekannt, dass sich hier keiner wehrt, grundsätzlich gegen gar nichts.
Womöglich zahlt die Stadt dem eigenen Pächter noch Gebühren dafür, dass sie auf ihrem eigenen Gelände Gestank verbreiten darf. Dort wird die Umwelt ohnehin schon dermaßen zugedreckt und mit Lärm überdeckt, dass es nicht mehr schön ist.
Ich verstehe wirklich nicht, wer auf dieses schmale Brett kommt, dass man in Bissingen alles abladen kann, was ansonsten im schönen Bietigheim keiner will.
Zuerst das Übersiedlerwohnheim für deutsche "Heimkehrer" aus Russland, wo es permanent Polizeieinsätze  gab. Da nun die Menschen nicht mehr aus Russland zu uns strömen, wurde dieses Wohnheim geschlossen, die Wohnungen in Eigentum umgewandelt, wobei die Stadt gut verdiente.
Das Asylbewerberheim wurde ebenfalls nach Bissingen gepackt, wobei sich die Stadt verrechnete und die Bewohner von dort doch lieber ins Bietigheimer Zentrum strömen, da das Bissinger ja praktisch nicht mehr existiert. Das Bürgerbüro ist noch immer geschlossen. Ich bin mal gespannt, was man sich in Bietigheim bezüglich der Nutzung des "Blauen Bocks" so insgeheim ausdenkt. Noch ein Altersheim oder noch ein Asylantenwohnheim gefällig. So kann man bequem 650€ pro Person kassieren und Bissingen mit den Problemen im Regen stehen lassen.
Die "Fahrenden Minderheiten"--um linguistisch korrekt zu sein--- waren in der Talstraße unerwünscht. Also hat man sie schon mal ins Ellental in Richtung Bissingen verschoben. Je mehr die Eigentumswohnanlgen in den Kreuzäckern sich ausweiteten, waren diese dort auch nicht mehr genehm. Ergo musste man sie noch weiter nach Bissingen transformieren. Seit nun beim Bissinger Hallenbad ein schickes Altenwohnheim entstanden ist, hat man keine "Fahrenden Völker" mehr dort gesichtet. Kein Wunder, wenn man diese Anlage großartig mit "Enzpark" bewirbt. Ich habe dort noch keinen Park entdecken können. Vermutlich ist die lanwirtschaftliche Nutzfläche so umgedeutet worden.

Nur Landwirtschaft! Kein Park!


Gewässerschutz an der Enz wird in Bissingen nicht ernst genommen, sonst würde man hier keine Gülle-Ausbringung erlauben.

 Einige Demente sind wohl auf diese Werbung hereingefallen. Diejenigen, die noch spazieren gehen können, haben den Trick allerdings durchschaut, sofern sie nicht blind sind.

Dann die mehr als überflüssigen an zwei aufeinander folgenden Tagen links und rechts der Enz stattfindenden Triathlons, wo es den Bürgern verboten ist mit dem Rad nach Bietigheim oder in die Kreuzäcker zu fahren und gezwungen werden das Auto zu benutzen. Abgesehen von anderen Völkerwanderungen wie die der Diabetiker, wo ebenfalls die Bissinger ausgesperrt werden.
Nun also noch eine Biogasanlage, mit der die Stadt viel Geld machen will, die aber leider mitunter stinkend ausdünstet. Da bewahrt auch keine Senke davor, dass man in Bissingen noch mehr eingestänkert wird als dies jetzt schon der Fall ist. Nämlich dann wenn die Bauern mehrmals im Jahr die Enzwiesen mit ihren Gülleabfällen überschwemmen. Apropos übnerschwemmen, übrigends auf ein natürliches 

Sicher schlecht für den Fluss, wenn die Gülle bei den Fischen landet.

Überschwemmungsgebiet, weshalb der ganze Dreck direkt in der Enz landet, die immer mehr versaut und keiner daran denkt, dass schützenswerte Tiere wie beispielsweise auch Schildkröten dort leben.

In Bissingen ist bereits die Biogasanlage von Sachsenheim her "gut" zu riechen, wenn der Wind entsprechend steht, oder der Bauernhof von Untermberg oder die Pferde der Reitanlage im Erlengrund, wenn der Wind wechselt oder die Gedüngten Enzwiesen. Es gibt Tage, an denen wird man den Brechreiz nicht los, sobald man das Haus verläßt.
Was habt Ihr noch auf Lager, um uns in Bissingen das Leben schwer zu machen? Vielleicht noch eine Asylunterkunft in der Liederhalle, die seit Jahren vor sich hin gammelt. Man wartet eben mit der Sanierung so lange bis alles auseinander fällt. Dann kann man einen Abriss besser begründen. Das Bissinger Hallenbad könnte auch noch einer teuren Wohnanlage weichen, entweder für Besserverdienende Singles oder für reiche Alte! Weg damit! Bissingen soll noch mehr zum Schlafdorf werden. Wenn die Leute nur nachts zu Hause sind, beschweren sie sich auch nicht, wenn durch die Gewerbesteuer der Industrie in Bissingen die schöne Fassade Bietigheims von oben bis unten zugekleistert wird.
Je weiter man von Bietigheim nach Bissingen vordringt, bemerkt man schon allein am Mangel von Parkbänken und Blumenschmuck, was die Uhr geschlagen hat. Die Zeichen zeugen von Niedergang durch Ausbeutung.
War denn nicht vor Jahren mal die Rede von einer Flutung des Steinbruchareals, weil der nicht mehr lange verpachtet werden sollte? Ein riesiges Freizeitgebiet mit See zum Segeln wollte man großmundig errichten. Alles vergessen im Rathaus? Bei den Bürgern nicht! Nun dann halt Gestank anstelle Erholung!

Lebensmittel zur Energiehertsellung, ist das nicht eine Schande?

Würde mich interssieren, wie die Grünen das Problem sehen. Leider ist es ja nicht so, dass in einer Biogasanlage nur Bioabfälle verwertet werden, sondern dass kurioserweise eigens Mais (also Lebensmittel) angebaut wird um es in solchen Anlagen zu "verheizen". Wo hier doch die Menschheit so fromm und bibelfest ist, mal eine Frage: "Ist das nicht Sünde?" Also mal ehrlich Lebensmittel für Energiezwecke zu missbrauchen ist doch pervers, oder nicht? Dann knallt doch lieber ein Windrad auf den Berg, ist doch ehrlicher und sauberer. Nasenlider gibt es leider keine, um diesen widerlichen Gestank auszusperren.

Saubere Energie stinkt nicht, ist nicht gefährlich und trotzdem Aufstand!
 Nur für die, die es noch nicht wussten oder nicht wissen wollen!
http://www.taz.de/!5221195/  
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/unter-unserem-himmel/energie-vom-feld-100.html 
 http://www.lfl.bayern.de/ipz/mais/026660/index.php
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Ein-Drittel-der-Maisanbauflaeche-fuer-Biogas-1277450.html 
http://www.focus.de/wissen/klima/tid-22690/forschung-und-technik-energie-aus-mais-vernichtende-umweltbilanz_aid_637770.html