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Montag, 1. Juni 2015

Erster SVB Triathlon am 11.7.15 in Bietigheim-Bissingen

Zweite Triathlon-Großveranstaltung

ist definitiv zuviel Zumutung für die Bevölkerung

 

Axel Förste will als Leiter des Organisationsteams des Bietigheimer Schwimmvereins auch einen Triathlon in der Stadt veranstalten. Dieser soll ein neues Event am Breitensportler-Himmel darstellen. In Wahrheit will sich hier wohl ein zusätzlicher Provinzsportler mit einer Aura von Wichtigkeit umgeben um sich zu profilieren und endlich mal seinen Namen in der Zeitung lesen, weil er sonst ein unwichtiger kleiner Motzer ist.

Wozu braucht eine Stadt wie Bietigheim einen zweiten Triathlon? Wenn sich die überengagierten Sportfuzzis in den vom Steuerzahler teuer finanzierten Sporteinrichtungen treffen um ihrem Hobby zu frönen, kann man das akzeptieren. Aber, warum in aller Welt, muss man den Einwohnern abverlangen für die Begeisterung der oberwichtigen Sportler sich an diesem Tag nicht frei bewegen zu dürfen? Warum müssen die berechtigten Belange der ortsansässigen Bürger hinter dem sportiven Lustgewinn einer kleinen Minderheit zurücktreten? Warum??
Es ist ja wohl nicht dasselbe ob ich an zwei Tagen nicht ins Freibad kann oder ob ich gleich gezwungen werde den Stadtteil nicht zu verlassen. Wenn es in Bissingen noch etwas anderes als Altersheime und zwei Apotheken, wovon die eine sich Edeka nennt, gäbe, würde ich vielleicht noch mit mir reden lassen. Nachdem klamm heimlich das Bürgerbüro geschlossen wurde, muss ich auch für eine Ausweisverlägerung den Weg übers Ellental antreten. Hat in dieser Stadt schon mal jemand über diesen Misstand nachgedacht?

Mit welcher Berechtigung wird gleich an zwei Tagen nacheinander das Wiesental sowie das Ellental zur Belustigung einer frenetischen Sportgemeinde, dessen Mitglieder größtenteils nicht hier ansässig sind, für die Bevölkerung gesperrt? Macht sich die Stadverwaltung oder der Gemeinderat noch Gedanken über das Wohlergehen der Bürger?

Hier bin ich Bürger, hier will ich sein!


Soll nun gleich an zwei Tagen hintereinander gleichzeitig die Radwege-Lebensader zwischen Bissingen und Bietigheim gekappt werden, nämlich die Radwege im Wiesental und im Ellental?

Wie im Stadtanzeiger Bietigheim-Bissingen vom 26.5.15 zu lesen ist, soll der Ellental-Triathlon am Vortag des SVB-Triathlons stattfinden, also am 10.7.15. An welchem Tag treffen sich dann die Zuckerkranken mal wieder um das komplette Tal zu blockieren, wie gehabt? An einem anderen Tag dann zur Abwechslung vielleicht noch ein Volkswandertag ebenfalls durchs Wiesen- und Ellental, wie gehabt? Bestimmt gibt es noch genug sportbegeisterte Vereine in der Stadt, die sich die Tour von der Stadtverwaltung vormerken und für die Bevölkerung sperren lassen, wofür auch immer? Hauptsache was mit Sport und Spiel und Spannung!

Wie soll hier noch ein Nicht-Autofahrer unbehelligt von Bissingen nach Bietigheim gelangen? Wozu sind eigentlich die Radwege in dieser Stadt gedacht? Sind das etwa alles nur verlängerte Ausdehnungen von Sportplätzen und ich habe diese Eigenart bloß noch nicht bemerkt?
Warum kann der Sport nicht auf den reichlich vorhandenen teuren Sporteinrichtungen veranstaltet werden?

Warum müssen wildgewordene, profilierungssüchtige Sportlehrer wichtige Verkehrsverbindungen zwischen den Stadtteilen versperren? Unbedarfte Schüler werden benutzt um Leute, die dringend zur Arbeit oder zu anderen Terminen mit dem Fahrrad unterwegs sind, zu beleidigen und dazu anzuhalten, gefälligst zu Hause zu bleiben, damit einige Wichtigtuer hier ihrem Spaß nachgehen können.

öffentliche Verbindung von Bi nach Bi


Bei solch einem Triathlon soll ja wohl gemessen werden welche Leistung so ein Sportfanatiker erbringt!
Wie jeder weiß, ist Leistung= Arbeit/Zeit! Diese Leistung kann doch wohl auch in einem Sportstadion erbracht und gemessen werden? Also, liebe Sportskanonen, benutzt bitte die von uns finanzierten Hallen und Plätze und laßt uns auch unser Leben leben!!

Ob auf Hawaii, Neuseeland, Sotschi, bei den Wüsten-Kalifen, in Kassematuckel oder in einer anderen Diktatur solche aufgeblasenen Sportevents veranstaltet werden und deshalb die Bevölkerung weggesperrt wird, ist mir schon nicht egal, aber hier verursacht das nur Wut. Nicht nur bei mir übrigens! Denn wir wollen doch wenigstens noch davon träumen eine Demokratie zu sein!

Veranstaltet Euren Scheiß-Trathlon, doch wo Ihr wollt, aber sucht Euch bitte eine andere Spielwiese. Ich will einfach nur meiner Wege gehen bzw. fahren, wenns recht ist, ohne mir ein Auto kaufen zu müssen!
Ich bin ein unbescholtener Bürger dieser Stadt und ich will nicht von irgendwelchen durchgeknallten Sportfundamentalisten "von der Strecke geholt werden" wie ein überflüssiges Stück Müll!

Nicht gut für Radfahrer


Falls ein Neunmalkluger-Dummschwätzer jetzt auf die Idee kommt, man könne ja schließlich die Bahnhofstraße hinauf fahren! NEIN, kann man nicht, wenn man nicht zum Bahnhof will, sondern in die Stadt! Ein Fahrrad ist kein Auto, wo Umwege keine Rolle spielen. Hier muss man außerdem praktisch zweimal die starkbefahrene Straße überqueren, weil keiner kapiert, dass man eine Baustelle  auch zurücksetzen könnte, so man wollte!  Der schotterige und vermatschte Gleisweg kommt als Alternative ebenfalls nicht in Frage. Hier hängen Bäume auf Brusthöhe über die "Fahrbahn". 
Man kann natürlich auch auf seinem Drahtesel links des Ellentals auf der viel befahrenen Kaystraße den Berg hoch zwischen all den LKWs seinen Weg nehmen, während die tollen Hechte und Hechtinnen von der Spaßfraktion sich auf den Radwegen tummeln. Man kann sicher sein, dass die PKW- und LKW-Fahrer davon ebenso entzückt sind, wie ich. Hallo Stadtverwaltung, Gemeinderat und Bürgermeister, muss das sein??
Da bliebe noch die Variante von Bissingen über die Felder nach Tamm und dann über die B27 zurück nach Bietigheim. Wäre damit Ehrgeiz und Sadismus von unterforderten Lehrern und anderen Sportfanatikern befriedigt? 
Und Hallo Schwimmverein, Sponsoren und andere Verwirrte, Ihr könnt mich bitten soviel Ihr wollt, nein, ich habe kein Verständnis für diese Art von Egomanie und Rücksichtslosigkeit. Eure Trendsportabhängigkeit beschränkt meine Freiheit!

Weshalb spielt die Stadt diese Spiel überhaupt mit? Gibt es da womöglich ein FIFA-ähnliches Problem?

http://bietigheim-bissingen.freiewaehler.de/2015/05/07/kolumne-bz-07-05-2015-infrastruktur-oeffentlicher-nahverkehr/ 
Markige Sprüche! Doch warum kein Kommentar zur Radwege-Situation und keine Unterstützung zur kontinuierlichen Nutzung der Verbindungswege zwischen Bissingen und Bietigheim? Wird insgeheim doch die Favorisierung des PKWs angestrebt?  
http://wort-woche.blogspot.de/2015/07/bietigheimer-triathlon-am-1172015-im.html 

http://wort-woche.blogspot.de/2015_04_01_archive.html 

http://wort-woche.blogspot.de/2014/11/neues-hindernis-auf-bissinger.html 

http://wort-woche.blogspot.de/2014/10/radwege-in-bietigheim-bissingen-mit.html 

Mittwoch, 25. Juni 2014

Fußball go home

              Scheiß-Fußball, go home!

   Ich brauche auch 2014 keine Fussball WM

Gebt dem Volk Brot und Spiele, also Bier und Fussball, dann merkt es nicht, was vor sich geht und interessiert sich nicht für Politik. So werden wir erst später bemerken welche Gesetze in der Fussball geschwängerten Zeit ohne unseren Protest verabschiedet wurden. Frau Merkel reist höchst persönlich zum Sport um von wichtigeren Dingen abzulenken.

Armes Brasilien

Brasilien in Deutschland mit Jägerzaun

Es geht allmählich dermaßen auf die Nerven, dass es nicht mehr zu beschreiben ist. Fussballnachrichten von früh bis spät. Ob man will oder nicht, wird man den lieben langen Tag traktiert mit Uninteressantem über beißwütige und andere schwachsinnige Zweibeiner im Sportfieber. Nichts von all diesen Fussball-Soaps über die bevorzugten Kuchensorten der Spieler-Omis, über Orakel-Affen oder orakelnde Hasenfratzen wie Hitzelsberger, die ihre sinnfreien Weisheiten über Spieler-Befindlichkeiten und Aufstellungs-Weissagungen kundtun, bleibt dem intelligenten Staatsbürger erspart. Man kann keinen Radiosender einschalten, keine Zeitung aufschlagen ohne mit blödsinnigem Gelaber über den Spielstand von Mannschaften unterrichtet zu werden, die einen nicht die Bohne interessieren.

22 schwitzenden agressiven Blödmännern zuzuscheuen wie sie einem runden Leder hinterher rennen ist genauso (eigentlich noch weniger) spannend wie Telefonbuchlesen.Kleine Kinder schauen dem Opa gerne zu, wie er Nägel mit dem Hammer in Holzlatten kloppt. Als Erwachsener sollte man den Unterschied zwischenaktiv und passiv Hobby-Betreiben eigentlich schon kennen. Das "Wir-Gefühl" beim Toreschießen ist lächerlich, wenn man nicht selbst Teil der Mannschaft ist. Das Spiel gewinnen oder verlieren nämlich nur die, die auf dem Platz rennen und nicht nicht die Zuschauer, schon gar nicht eine ganze Nation.

Irgendwelche idiotischen Journalisten dürfen ungestraft darüber feixen, dass die Belange der Einwohner Brasiliens erst mal hinten anstehen müssen, weil sich die Deppen nicht für die desolaten Wohnverhältnisse und die fehlenden Schulen der Bevölkerung im Fussball-Gastgeberland interessieren, sondern nur für Gruppenfinale, Fahnen  und nervtötende Autokorsos- am besten zu nachtschlafender Zeit.
So wird man doch mitten in der Nacht daran erinnert, dass man seine Stadt mit einem beträchtlichen Anteil von Anwohnern mit griechischen Wurzeln teilt. Nicht dass mich die Griechen stören, aber müssen sie ihre Anwesenheit zu solch fortgeschrittener Stunde in dieser Latstärke demonstrieren? Müssen die am nächsten Morgen nicht zur Arbeit? Kein Wunder, dass die pleite sind, wenn sie nachts nicht schlafen.
Wer hat eigentlich all den Bier saufenden Fahnenschwenkern beigebracht, dass sie ihre anderweitig interessierten Mitmenschen mit ihrem Getröte und Gebrülle mit Duldung der "Obrigkeit" die Lebensfreude und Seelenruhe stehlen dürfen.

Hirnloser Fan, lass Dein Geld hier!

Als volltrunkener Fussball-Idiot bemerkt man nicht im geringsten, dass die ganze Chose eine einzige Geldmacherei ist. Jeder kleine Händler von noch so überflüssiger Billigware sieht zu, dass er so schnell wie möglich auf den Gewinn bringenden Fussballzug aufspringt und bringt seine brasilianisch eingefärbten Lebensmittel, Klamotten und Null-Accessoires in den jeweiligen Landesfarben an den Mann, inzwischen auch an die depperte Frau.
Das richtige Shirt zum Saufen und Glotzen


Kaum ein Medienfuzzi, der sich trauen würde, zuzugeben, dass er der neuen Religion "Fussball" nicht erlegen ist. Um das Volk auf Linie zu bringen werden ja bereits Statistiken gefälscht. Wer, bitte schön, soll denn so doof sein und glauben, dass angeblich nur 4% der Menschen sich nicht für diesen Dreck interessieren? Ich kenne fast nur Menschen mit Verstand, denen dieser Scheiß sonst wo vorbei geht.

Jedem Fan das Geld aus der Tasche  ziehen


 Die brasilianische Bevölkerung braucht soziale Gerechtigkeit, Schul-Neubauten, gut bezahlte Lehrer, genügend Wohnungen, keine überflüssigen Stadien, keine Luxusunterkünfte in Naturreservaten für überbezahlte deutsche Kicker, die nicht mal auf Drei zählen können, die aber das Kicken bei kleinen Brasilianern unterstützen wollen, weil sie nicht kapieren, dass diese eher eine funktioniernde Schule brauchen.
Schafft doch endlich die Geldmacherei der Scheiß-FIFA und der anderen Geschäftemacher ab.

Ich halt das nicht mehr aus, nicht mehr am Samstag einen Marktplatz überqueren zu können, mit Freunden einen Kaffee trinken zu können ohne durch diesen Fussball-Mist, am liebsten immer in voller Lautstärke, belästigt zu werden.

So ist mir Schalke am liebsten. Auf dem Friedhof!



Daher fordere ich Gerechtigkeit für die Favela-Bewohner Brasiliens, Tod der FIFA, Knast für Autokorso-Randalierer und Tröten-Belästiger!!

Hurra, ich bin nicht der einzige Mensch, der Fussball hasst!

http://www.vice.com/de/read/fussball-ist-der-groesste-scheiss  
http://www.dasding.de/fussball-wm-2014/Kritik-WM-Vemprarua/-/id=853780/nid=853780/did=890560/4owgxs/index.html 
http://www.zeit.de/sport/2014-01/bundesliga-verbeek-bart-quizduell-fussball/seite-2