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Mittwoch, 24. Juni 2015

Bürgeramt in Bissingen geschlossen

Wie lange noch ist Bürgeramt geschlossen?

Also hier geht gar nichts!

 

Wie lange soll das Bürgerbüro im Stadtteil Bissingen geschlossen bleiben? Wie lange können eigentlich mehrere Verwalter/innen angeblich gleichzeitig krank sein, ohne dass für Ersatz gesorgt wird? 
Ist das beabsichtigt? Man behauptet einfach monatelang "Wegen Krankheit geschlossen". Die Menschen gewöhnen sich daran nach Bietigheim zu fahren und dann ist das überflüssige Bürgeramt in Bissingen Geschichte! So läuft das in dieser Stadt bei vielen Angelegenheiten.
Das Abschließen, Absperren, Wegschließen, Abstellen hat in dieser Stadt Methode. Aus purer Angst, es KÖNNTE VIELLEICHT IRGENDWANN mal was passieren, ist es offensichtlich für die Stadtväter (Mütter würden das anders regeln) besser gleich alles abzuschaffen und zu verbieten. 
Na dann, Gute Nacht! Und die Bürger dann noch für dumm verkaufen!
Vorsichtshalber wird der große Flohmarkt im Ellental abgeschafft. Es KÖNNTE sich ja jemand beschweren, dass er nicht berücksichtigt wurde.

Hier könnte man auch noch ein Gitter davor setzen!


Auf den Bolzplätzen für Kinder werden vorsichtshalber die Tore abmontiert, nicht dass sich VIELLEICHT jemand beschwert, weil auch mal Jugendliche über 14 dort spielen.

Der Japangarten wird abgesperrt, weil mal IRGENDWANN ein paar "Randalierer" Bierflaschen dort hinterlassen haben. Genau diese Leute könnten aber sehr wohl über den Jägerzaun steigen, wenn sie wollten. Wer nun nicht mehr dort die Ruhe genießen  und seine Runden drehen kann, sind normale Bürger und Bürgerinnen, die hier Steuern bezahlen. Dafür wird dieser Garten generös geöffnet, wenn mal wieder Japaner durch die Stadt flanieren.

Dieses Grün hat man noch nicht vor den Bürgern geschützt!


Zur Stadtmauer führt eine Treppe, auf der man einst vor ein paar Jahren noch seine Gäste führen konnte, um ihnen ein Ausblick von oben zu schenken. Auch hier ist diese Möglichkeit VERWEHRT.
HUCH , vielleicht bricht sich mal jemand ein Bein und verklagt die Stadt? Das würde hier aber niemand gefallen. Wie wär's mit einem Schild: "Betreten auf eigene Gefahr". Dann könnte man doch die Leute selbst entscheiden lassen, ob sie eine Gefahr eingehen wollen oder nicht.

Wollt Ihr dieses Gärtchen nicht lieber vor den Raudis schützen?-Stacheldraht davor!
 

Der Pulverturm wurde abgeschlossen, weil dort angeblich die Leute ihre Notdurft verrichten. Dafür ist auch die öffentliche Toilette am Sonntag im neuen "Arkadengebäude" abgesperrt. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. 
Hallo Verwaltung! Ist das so schwierig? Toilette auf--- Keine Scheiße auf dem Turm! Logisch?

Auch in Bissingen wurde für sehr viel Geld ein Toilettenhäuschen gebaut und SOFORT wieder geschlossen. Wo liegt denn hier, bitte schön, der sittliche Nährwert? Macht nix! In Bissingen sind die Leute eh nur zum Schlafen. Falls sie hier doch mal ausnahmsweise unterwegs sind, nehmen sie das Auto und parken auf dem Gehweg.
Und damit dies nicht zu oft geschieht, hat die Stadverwaltung ganz "Häälinge" das Bürgeramt geschlossen, nicht dass sich hier noch jemand einbildet in Bissingen könne man etwas anderes tun außer SCHLAFEN. 

Hier wird schließlich jeder Affe gut behütet.


Zum Ausgleich kann man dann aber die Radfahrer behindern, wo es nur geht, indem Baustellen und Altersheime passgenau bis zum Fahrbahnrand vorzufinden sind. Überall Kopfsteinpflaster mit Hügeln und Kratern. Will man so die Wirtschaft ankurbeln, wenn man den Bürgern auf diese Art Schläuche, Mäntel und Stoßdämpfer ruiniert?
Um die blöden Bissinger vollends in ihrem Schnarchnest fest zu halten, sperrt man von Zeit zu Zeit die Radwege im Wiesen- und im Ellental gleichzeitig, wenn sich hier ein paar Leute mit Triathlons oder anderen Verlustierungen auf Kosten der Bissinger Bevölkerung profilieren wollen.

Nur Radfahrer brauchen  keinen Schutz!


Wenn man einem Stadteil ein Amt hinterrücks schließen will, wird einfach ein Krankheitsfall vorgetäuscht. Wer in der Wirtschaft nicht fähig wäre für Ersatz zu sorgen, der wäre gleich aus dem Rennen.
Wo ist da eigentlich der"SERVICE"?

https://www.bietigheim-bissingen.de/deutsch/buergerservice-rathaus-politik/stadtverwaltung/buergeramt/  
  

Montag, 1. Juni 2015

Erster SVB Triathlon am 11.7.15 in Bietigheim-Bissingen

Zweite Triathlon-Großveranstaltung

ist definitiv zuviel Zumutung für die Bevölkerung

 

Axel Förste will als Leiter des Organisationsteams des Bietigheimer Schwimmvereins auch einen Triathlon in der Stadt veranstalten. Dieser soll ein neues Event am Breitensportler-Himmel darstellen. In Wahrheit will sich hier wohl ein zusätzlicher Provinzsportler mit einer Aura von Wichtigkeit umgeben um sich zu profilieren und endlich mal seinen Namen in der Zeitung lesen, weil er sonst ein unwichtiger kleiner Motzer ist.

Wozu braucht eine Stadt wie Bietigheim einen zweiten Triathlon? Wenn sich die überengagierten Sportfuzzis in den vom Steuerzahler teuer finanzierten Sporteinrichtungen treffen um ihrem Hobby zu frönen, kann man das akzeptieren. Aber, warum in aller Welt, muss man den Einwohnern abverlangen für die Begeisterung der oberwichtigen Sportler sich an diesem Tag nicht frei bewegen zu dürfen? Warum müssen die berechtigten Belange der ortsansässigen Bürger hinter dem sportiven Lustgewinn einer kleinen Minderheit zurücktreten? Warum??
Es ist ja wohl nicht dasselbe ob ich an zwei Tagen nicht ins Freibad kann oder ob ich gleich gezwungen werde den Stadtteil nicht zu verlassen. Wenn es in Bissingen noch etwas anderes als Altersheime und zwei Apotheken, wovon die eine sich Edeka nennt, gäbe, würde ich vielleicht noch mit mir reden lassen. Nachdem klamm heimlich das Bürgerbüro geschlossen wurde, muss ich auch für eine Ausweisverlägerung den Weg übers Ellental antreten. Hat in dieser Stadt schon mal jemand über diesen Misstand nachgedacht?

Mit welcher Berechtigung wird gleich an zwei Tagen nacheinander das Wiesental sowie das Ellental zur Belustigung einer frenetischen Sportgemeinde, dessen Mitglieder größtenteils nicht hier ansässig sind, für die Bevölkerung gesperrt? Macht sich die Stadverwaltung oder der Gemeinderat noch Gedanken über das Wohlergehen der Bürger?

Hier bin ich Bürger, hier will ich sein!


Soll nun gleich an zwei Tagen hintereinander gleichzeitig die Radwege-Lebensader zwischen Bissingen und Bietigheim gekappt werden, nämlich die Radwege im Wiesental und im Ellental?

Wie im Stadtanzeiger Bietigheim-Bissingen vom 26.5.15 zu lesen ist, soll der Ellental-Triathlon am Vortag des SVB-Triathlons stattfinden, also am 10.7.15. An welchem Tag treffen sich dann die Zuckerkranken mal wieder um das komplette Tal zu blockieren, wie gehabt? An einem anderen Tag dann zur Abwechslung vielleicht noch ein Volkswandertag ebenfalls durchs Wiesen- und Ellental, wie gehabt? Bestimmt gibt es noch genug sportbegeisterte Vereine in der Stadt, die sich die Tour von der Stadtverwaltung vormerken und für die Bevölkerung sperren lassen, wofür auch immer? Hauptsache was mit Sport und Spiel und Spannung!

Wie soll hier noch ein Nicht-Autofahrer unbehelligt von Bissingen nach Bietigheim gelangen? Wozu sind eigentlich die Radwege in dieser Stadt gedacht? Sind das etwa alles nur verlängerte Ausdehnungen von Sportplätzen und ich habe diese Eigenart bloß noch nicht bemerkt?
Warum kann der Sport nicht auf den reichlich vorhandenen teuren Sporteinrichtungen veranstaltet werden?

Warum müssen wildgewordene, profilierungssüchtige Sportlehrer wichtige Verkehrsverbindungen zwischen den Stadtteilen versperren? Unbedarfte Schüler werden benutzt um Leute, die dringend zur Arbeit oder zu anderen Terminen mit dem Fahrrad unterwegs sind, zu beleidigen und dazu anzuhalten, gefälligst zu Hause zu bleiben, damit einige Wichtigtuer hier ihrem Spaß nachgehen können.

öffentliche Verbindung von Bi nach Bi


Bei solch einem Triathlon soll ja wohl gemessen werden welche Leistung so ein Sportfanatiker erbringt!
Wie jeder weiß, ist Leistung= Arbeit/Zeit! Diese Leistung kann doch wohl auch in einem Sportstadion erbracht und gemessen werden? Also, liebe Sportskanonen, benutzt bitte die von uns finanzierten Hallen und Plätze und laßt uns auch unser Leben leben!!

Ob auf Hawaii, Neuseeland, Sotschi, bei den Wüsten-Kalifen, in Kassematuckel oder in einer anderen Diktatur solche aufgeblasenen Sportevents veranstaltet werden und deshalb die Bevölkerung weggesperrt wird, ist mir schon nicht egal, aber hier verursacht das nur Wut. Nicht nur bei mir übrigens! Denn wir wollen doch wenigstens noch davon träumen eine Demokratie zu sein!

Veranstaltet Euren Scheiß-Trathlon, doch wo Ihr wollt, aber sucht Euch bitte eine andere Spielwiese. Ich will einfach nur meiner Wege gehen bzw. fahren, wenns recht ist, ohne mir ein Auto kaufen zu müssen!
Ich bin ein unbescholtener Bürger dieser Stadt und ich will nicht von irgendwelchen durchgeknallten Sportfundamentalisten "von der Strecke geholt werden" wie ein überflüssiges Stück Müll!

Nicht gut für Radfahrer


Falls ein Neunmalkluger-Dummschwätzer jetzt auf die Idee kommt, man könne ja schließlich die Bahnhofstraße hinauf fahren! NEIN, kann man nicht, wenn man nicht zum Bahnhof will, sondern in die Stadt! Ein Fahrrad ist kein Auto, wo Umwege keine Rolle spielen. Hier muss man außerdem praktisch zweimal die starkbefahrene Straße überqueren, weil keiner kapiert, dass man eine Baustelle  auch zurücksetzen könnte, so man wollte!  Der schotterige und vermatschte Gleisweg kommt als Alternative ebenfalls nicht in Frage. Hier hängen Bäume auf Brusthöhe über die "Fahrbahn". 
Man kann natürlich auch auf seinem Drahtesel links des Ellentals auf der viel befahrenen Kaystraße den Berg hoch zwischen all den LKWs seinen Weg nehmen, während die tollen Hechte und Hechtinnen von der Spaßfraktion sich auf den Radwegen tummeln. Man kann sicher sein, dass die PKW- und LKW-Fahrer davon ebenso entzückt sind, wie ich. Hallo Stadtverwaltung, Gemeinderat und Bürgermeister, muss das sein??
Da bliebe noch die Variante von Bissingen über die Felder nach Tamm und dann über die B27 zurück nach Bietigheim. Wäre damit Ehrgeiz und Sadismus von unterforderten Lehrern und anderen Sportfanatikern befriedigt? 
Und Hallo Schwimmverein, Sponsoren und andere Verwirrte, Ihr könnt mich bitten soviel Ihr wollt, nein, ich habe kein Verständnis für diese Art von Egomanie und Rücksichtslosigkeit. Eure Trendsportabhängigkeit beschränkt meine Freiheit!

Weshalb spielt die Stadt diese Spiel überhaupt mit? Gibt es da womöglich ein FIFA-ähnliches Problem?

http://bietigheim-bissingen.freiewaehler.de/2015/05/07/kolumne-bz-07-05-2015-infrastruktur-oeffentlicher-nahverkehr/ 
Markige Sprüche! Doch warum kein Kommentar zur Radwege-Situation und keine Unterstützung zur kontinuierlichen Nutzung der Verbindungswege zwischen Bissingen und Bietigheim? Wird insgeheim doch die Favorisierung des PKWs angestrebt?  
http://wort-woche.blogspot.de/2015/07/bietigheimer-triathlon-am-1172015-im.html 

http://wort-woche.blogspot.de/2015_04_01_archive.html 

http://wort-woche.blogspot.de/2014/11/neues-hindernis-auf-bissinger.html 

http://wort-woche.blogspot.de/2014/10/radwege-in-bietigheim-bissingen-mit.html 

Donnerstag, 13. November 2014

Neues Hindernis auf Bissinger Radwegenetz

Neues Hindernis auf Bissingens Radwegen

Schon wieder wird eine neue Seniorenresidenz in Bissingen gebaut. Das ist wohl auch nötig. Vollkommen unnötig ist jedoch, dass während der Bauphase wieder die Radfahrer und Fußgänger von ihren Wegen verbannt und zum Hin- und Her-Überqueren der stark befahrenen Bahnhofstraße gezwungen werden. Besonders ärgerlich dabei ist, dass die Stadt sich nicht in der Verantwortung den vielen Schulkindern gegenüber sieht, die diese Strecke bereits früh in Dunkelheit bewältigen müssen. Als oberschlauen Spruch von Lehrern und Stadträten höre ich schon in meinem inneren Ohr:  "Dann sollen sie halt mit dem Bus fahren!" Jeder in dieser Stadt weiß doch ganz genau, dass gerade in der kalten Jahreszeit die Kapazität der Linienbusse bei weitem nicht ausreicht und viele Schüler ohnehin an den Haltestellen einfach stehengelassen werden.

Radweg in beide Richtungen nur auf einer Seite
Man würde ja auch gerne auf das Wiesental ausweichen. Doch leider gibt es dort keine Beleuchtung.Womöglich kommt nun als Ansage, man solle halt erst losradeln, wen es bereits oder noch hell ist. Diese Ansicht ist genauso schräg, wie der Rat von wild gewordenen Ellental-Lehrern, man solle eben die Bahnhofstraße nutzen (als Radfahrer!) oder halt einfach zu Hause bleiben an einem Tag, an dem sie ihre Triathlon-Spielchen veranstalten. Ihr lieben intelligenten Pädagogen: " Man fährt nicht mit einem normalen Fahrrad die Bahnhofstraße hoch, wenn man in die Innenstadt will, und man will auch nicht in Bissingen eingesperrt werden, nur weil ein paar Wichtigtuer sämtliche Radfahrwege nach Bietigheim sperren wollen.
Die DDR ist abgeschafft!!"

Die Wiese rechts kann sehr gut für Baufahrzeuge genutzt werden, um den Radweg nicht zu blockieren

Auch vor der Baustelle links von Bissingen kommend gibt es Platz für Baufahrzeuge

Warum muss das Dixi-Klo ausgerechnet auf dem Fußweg stehen? Sehr deutlich zu sehen ist: Kein Radweg auf der anderen Straßenseite! Mit ein bißchen gutem Willen gäbe es Lösungen für freie Fahrt für Radfahrer.
 
Schon die Bauphase des ersten Seniorenwohnheims in der Bissinger Bahnhofstraße neben dem Hallenbad hat dieses Ärgernis eines unnötig blockierten Rad- und Fußwegs verursacht. Dabei wäre es so einfach mit den Bauunternehmen zu vereinbaren Fahrzeuge und andere Gerätschaften sowie Müll und Schutt rechts, links oder hinter der Baustelle zu parken, so man denn wirklich wollte. Zum besseren Verständnis der Sachlage könnte man sich mal von Bissingen Richtung Bietigheim mit dem Fahrrad auf den Weg machen. Dann bräuchte der Bürgermeister auch keine Verkehrsumfragen an sämtliche Haushalte in Bietigheim-Bissingen zu schicken, die hinterher eh niemanden interessieren, weil er dann mämlich wüßte wovon die Rede ist.
Vermutlich wurden die Fragebögen so konzipiert, dass man die Antworten an die Industrie oder sonstwen verkaufen kann. Wie sonst läßt sich erklären, dass in einem sog. Verkehrsentwicklungsplan wissenswert erscheint, ob die Bürger der Stadt sich für religiös halten, familiäre Traditionen achten, in welchen Intervallen sie ins Restaurant gehen und wieviel Geld sie dafür ausgeben. Und wie wichtig ist für den Straßen- und Bahnverkehr wie hoch das Lebensniveau der Einwohner ist? Reicht es nicht nach der Anzahl der PKWs, anderer Fahrzeuge und Bus- und Bahnnutzung zu fragen, welche Richtungen mit welchen Fahrzeugen? Keine Frage dazu, welche Straßen und Radwege wie häufig genutzt werden. Stattdessen die Frage wie häufig die Tageszeitung gelesen wird. Das klingt doch schon sehr nach "Big Brother"!
Ihr lieben Stadtverwalter kümmert Euch doch bitte um Eure "Kern-Zuständigkeiten" um nicht "Kompetenzen" sagen zu müssen.
Merksatz für Stadverwaltung und Gemeinderat:
Wichtig ist der Zustand der Verkehrswege, und nicht nur der für PKWs, denn auch Radfahrer sind Wähler und Steuerzahler!!   
http://gehwege-frei.de/ 



Sonntag, 5. Oktober 2014

Radwege in Bietigheim-Bissingen mit Scherben gepflastert

Radwege in Bietigheim-Bissingen mit Scherben gepflastert

 

Depperte Bierflaschenzerdepperer

 
Radweg Kreuzäcker bei Ege-Trans-Arena

Pflaster mit Scherben

 Wo Porsche zu Hause ist wird in den Erhalt von Radwegen kein Geld investiert

Dringendes Erwachen erwünscht

 Hier müssen unbedingt mal schlafende Hunde geweckt werden. (Gemeinderäte, Stadverwaltung, Ordnungsamt)

Für Radfahrer und Fußgänger gut genug

  Eine Stadt, die sich selbst gern als umweltbewußt, zeitgemäß und tendenziell bürgernah beschreibt, hat leider überhaupt keine Ambitionen seine Einwohner zu unterstützen, wenn sie gerne mit dem Fahrrad statt mit dem so beliebten Auto fahren.

 

Solche Krater füllen sich bald mit Scherben
Baggerriss mit Laub gefüllt. Die ideale Radlerfalle

 
Baggerriss im Wiesental

 

Als Radweg kaum noch zu erkennen
Liederlich wie hier in der Stuttgarterstraße
 Im Wiesental  kilometerweit das selbe Bild

Kaum vorstellbar, dass noch keiner der Eltern von Ellental-Schülern, diese Verhältnisse über den sog. Radschulwegeplan bei der Stadt gemeldet hat. Mal ganz davon abgesehen, dass nicht nur Schüler diese Radwege benutzen.

Schlaglöcher in Bissingen

 

Hier:

http://elternbeirat.ellentalgymnasien.de/agrswp/?section=maengel

 Die Radwege, wo vorhanden, befinden sich in außerordentlich liederlichem Zustand. Unhaltbare Zustände für eine sooo reiche Stadt. Die beiden einzigen direkten Fahrrad-Verbindungen von Bissingen nach Bietigheim sind hiervon ganz besonders betroffen. Die jeweiligen Rad- und Fusswege im Wiesen- und im Ellental sind übersät mit Glasscherben. Ganz übel sieht es im Bereich der neuen teuren  EGE-TRANS-ARENA aus. (Wie kommt man eigentlich auf so einen bescheuerten Namen? Bin mal gespannt, wann der erste auf die Idee kommt diese in Transenhalle umzubennen)

Hier im Ellental

Da brüllt ein Verein (Steelers) nach einer neuen Halle, die er prompt erhält. Der Steuerzahler finanziert es, gefragt wird sowieso keiner. Die verblödeten Sportfans zerklopfen ihre Bier-und Wodkaflaschen gleich in der Nähe des Veranstaltungsgebäudes auf sämtlichen Wegen. Da müssten eigentlich die Steelers finanziell an der Müllbeseitigung beteiligt werden oder selbst mit Hand an legen beim Großreinemachen.

Stolpersteine für Radfahrer

 

Im Wiesental hinterlassen besoffene Spätheimkehrer vom Pferdemarkt ihre Spirituosenflaschen nicht nur auf dem Asphalt sondern auch auf dem Kinderspielplatz in Bissingen. Leider ist der eingemeindete Stadtteil spätabends mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen( ab 20.16 nur noch 3x im Abstand von einer Stunde). Nach Großveranstaltungen sind auch für Nüchterne keine Taxen aufzutreiben. Frustrierte Marktbesucher nehmen den Fußweg  durch das Tal und hinterlassen die Reste ihrer Besäufnisse auf Wegen und Wiesen. Daran kann man erkennen wie oft die Stadt Wege und Spielplätze auf Sauberkeit kontrolliert, und wie lange hier keine Reinigung  stattfindet, jedenfalls in Bissingen.

Da das Wiesental der direkteste Weg für Radfahrer und Fußgänger von Bissingen nach Bietigheim ist, frage ich mich schon seit Jahren, warum exakt diese Strecke absolut ohne jegliche Beleuchtung auskommen soll, während Strecken, die vorwiegend für Spaßfahrer angelegt sind, über eine solche verfügen?? ---Für Bissingen tut das nicht not?? Sollen die zu Hause bleiben, wenn es dunkel wird?

Und in Anbetracht der Tatsache, dass der beleuchtete Radweg im Ellental an zwei neuralgischen Punkten, wo er nicht wie die Verkehrsführung für Autos (das Geld hat man sich für Radfahrer gespart) höher gelegt ist, schon bei starken Regenfällen, wenn die Wiesen bereits vollgesogen sind, nicht mehr befahrbar ist. der Weg am gegenüberliegenden Ufer im Wiesental aber noch leicht zu passieren ist. Folglich muss eine Beleuchtung im Wiesental angebracht werden! Man fragt sich unweigerlich mit welcher Logik hier mit Steuergeldern umgegangen wird.

Im Wiesental unmittelbar beim Spielplatz

Auch die wunderbare Kopfsteinpflaster-Brücke über die Enz trägt zentnerschwer an Glasscherben. Vielleicht hat sich ein Scherzkeks gedacht: "Ich fülle die Krater auf dem Weg am besten mit meinen alten zerdepperten Bierflaschen. Da können die Leute dann  prima ihre Räder platt fahren!"  Bei mir waren das in 5 Monaten 4 Reifen. Soll man nun die neuen UNPLATTBAREN von SCHWALBE (36€ das Stück) den Bierflaschenzerkloppern aufgrund deren Rücksichtslosigkeit oder der Stadt, weil diese sich nicht angemessen um die ordentliche Nutzung der Fahrradwege kümmert, in Rechnung stellen?

Sieht nur aus der Entfernung sauber aus

 

An anderen Stellen parken grundsätzlich PKW's auf Fahrradstellplätzen, weil deren Fahrer der Meinung sind, sie können sich alles heraus nehmen und auch noch übergriffig werden, wenn man sie darauf aufmerksam macht. In der Nähe des ehemaligen Trachtenvereinsheims im Wiesental haben ein paar ganz Schlaue eine Parkbank so dicht an die fragwürdigen Absperrpfosten einbetoniert, so dass, wenn diese besetzt ist, keiner von den sich Ausruhenden die Füße nach vorne strecken darf, ohne einen Radfahrer zu Fall zu bringen. Echt clever!!

Stöckle-Werbung auf dem Fahrradstellplatz

 

Bei Discountern sind Radstellplätze so geartet, dass der Einkaufswagen wegrollt, wenn man beim Fahrrad steht oder der Dorfbäcker neben an stellt ganz frech seinen Werbeträger dort ab. Bitte nicht die Bäckereiverkäuferinnen darauf hinweisen, sonst kann es passieren, dass man nach dem Einkauf keine Luft mehr in den Reifen hat!

Das beste ist aber, wenn die Stadt irgendwelchen Sportlehrern, die sich noch nicht genügend profiliert haben, erlaubt ihre schulischen Veranstaltungen (Pseudo-Wichtig-Triathlon) auf den öffentlichen Fuss-und Radwegen zwischen Bissingen und Bietigheim abzuhalten. Ungezogene Rotzgören werden von ihren  "Leerkörpern" angewiesen niemanden durch zulassen und den Leuten zu sagen, sie sollten eben zu Hause bleiben. Damit man das als Steuerzahler kapiert, bekommt man noch sogleich von den Plagen die Ohren vollgeblasen mit von Fußballveranstaltungen übrig gebliebenen Idioten-Tröten. 

Noch'n Gedicht

 

Es kann auch sein, dass man den Rat bekommt als Radfahrer die Bahnhofstraße zu benutzen (man beachte die Steigung) auch wenn man nicht zum Bahnhof sondern ins "Zentrümchen" will. Das sind Kommentare verzogener Kinder, die jeden Meter mit dem Auto kutschiert  werden, angeheizt von sog. Pädagogen, die vermutlich nicht in dieser Stadt wohnen.

Schiefe Ebene in Bissingen

 

Ein anderes Mal sind die Fahrradwege  gesperrt, weil Zuckerkranke dort spazieren oder Volkswandertage abgehalten werden, ebenfalls für Personen, die nicht in dieser Stadt wohnen und hier keine Steuern zahlen wie die hier ansässigen Radfahrer, die auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen sind. In dieser Stadt ist das "Ansehen" in anderen Gemeinden wichtiger als die Lebens-Bedingungen der eigenen Bürger.

Pissingen hat verschissen

 

Nachdem die reiche Braut "Pissingen" vor beinahe 4 Jahrzehnten zwangsgeheiratet wurde, hat man sie im nachhinein entmündigt und zudem seither schwer vernachlässigt. Das Steueraufkommen aus Bisssingen wird in Bietigheim verpulvert. Nach dem Motto: "Alles für Bietigheim--Nichts für Bissingen". Die Bissinger Stiefkinder sollen  doch in ihrem Dorf bleiben und nicht auch noch auf anständigen Radwegen von A nach B gelangen, noch dazu an allen Tagen des Jahres. Wo kommen wir denn da hin?-Jedenfalls nicht nach Bietigheim- Wenn schon , dann mit Porsche, sonst reden wir doch nicht mit denen.

Für Bissingen gut genug

An der engsten Stelle in der Jahnstraße wird es sogar lebensbedrohlich, wenn Großraumlimousinen-Fahrer sich trotz 30er-Zone noch am Radfahrer vorbei zwängen. Auf dem Dorf haben es die Leute halt besonders eilig.

lebensgefährlich
Müssen lockere und windschiefe Plastersteine und Kanaldeckel unbedingt an extrem gefährlichen Stellen zusätzlich für Ärger sorgen? Wohin soll man hier ausweichen?
könnte besser gelöst werden

Die Stadt sollte sich besser mal um die Radwege innnerhalb Bissigens kümmern als um die Freizeitwege  nach Sachsenheim.

Wichtig ist nicht, ob gelangweilte Stuttgarter mit dem Rad- und Wanderbus  "Stromer" bequem von Dorf zu Dorf radeln. Entscheidend ist, dass die hier Steuerzahlenden Einwohner gefahrlos innerhalb von Bietigheim U N D  Bissingen mit dem Fahrrad die Stadtteile wechseln können. Wer das verstanden hat, kann sich auch guten Gewissens zum Gemeinderat wählen lassen.

Wie gesund ist das eigentlich für Radfahrer, wenn LKW's den Fahrradschutzstreifen mit benutzen dürfen, wie neuerdings in der Crl-Benz-Str. angelegt? Dass auf Radwegen nicht geparkt werden darf, ist schon lange bekannt. Leider hält sich besonders in der Bahnhofstraße kein Autofahrer daran, insbesondere nicht im Bereich Tankstelle und Hotel Otterbach.

http://gehwege-frei.de/