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Sonntag, 9. August 2015

Saft aus Kornelkirschen selbst herstellen

Kornelkirschensaft und -sirup kochen

Früchte am Strauch

 

Im sonnigen Süden Deutschlands sind die Kornelkirschen bereits so reif, dass sie abfallen, sobald man sie berührt. Höchste Zeit für die Ernte. Kornelkirschen wachsen wild oder auch als Uferbefestigung am Hang von Flüssen und in Parks. Inzwischen gibt es im Handel auch verschiedene Züchtungen für den Hausgarten.

heruntergefallene reife Früchte

Wenn die Kornelkirsche, die eigentlich keine Kirsche sondern ein Hartriegel ist, reif vom Strauch fällt, schmeckt sie süß. Wenn man sie vom Baum holt, muss man sie vor dem Verzehr erst ein paar Tage auf einem Teller liegen lassen.

Nach ein paar Tagen in einer Schale sind die Früchte süß
 Ansonsten ist sie extrem sauer, was aber zum Saftkochen keine Rolle spielt. Man fügt im Dampfentsafter Zucker hinzu wie bei der Johannisbeere. So ist der säuerliche Sirup sehr erfrischend.

Im Hausgarten kann man die Früchte auflesen, oder gar ein Tuch unter den Strauch legen. In Gegenden, wo viele Menschen mit Hunden unterwegs sind oder sich zum Picknick niederlassen würde ich das Aufsammeln nicht empfehlen. Man merkt ganz schnell am Geruch, wo der Boden verunreinigt ist. Es gibt wiederum Pflanzen ,die auf besonders stickstoffhaltigem Untergrund wachsen, also dort, wo Landwirte gerne ihre Jauche ausbringen oder Mensch und Hund ihre Überreste hinterlassen. Eine dieser Pflanzen ist der Wolfstrapp.

Wolfstrapp als Stickstoffzeiger

 Wo man diesen also erblickt, sollte man auf gar keinen Fall Früchte vom Boden auflesen. Dort werden mit Sicherheit häufig Hunde oder Kinder abgehoben. Deshalb lieber sauer pflücken, zu Hause ein paar Tage ausgbreitet lagern oder sauer entsaften, was dem Ergebnis keinen Abbruch tut.
Die Verarbeitung
 (http://wort-woche.blogspot.de/2014/07/johannisbeersirup-fur-heie-tage.html)
 ist dieselbe wie bei anderen Beeren oder Früchten und die Saftflaschen werden im kühlen Keller gelagert.  Flaschen müssen nicht unbedingt teuer gekauft werden. Man kann ebenso gut leere Ketchup- oder Saftflaschen verwenden, die man im Freundes- und Bekanntenkreis sammelt. Wichtig sind intakte Twist-Off-Deckel. 
Kornelkirschensaft wartet auf den Verzehr

Der Sirup läßt sich wunderbar in saurem Sprudel mischen. Den Sprudel hierfür stelle sich selbst her mit einem Gerät namens Wasserfex.
http://www.aquaspender.de

 
Kornelkirschenmus zum Weiterverarbeiten zu Marmelade oder Chutneys

Den Trester oder "Fruchtkuchen", der im Siebeinsatz des Entsafters übrig bleibt sollte man auf keinen Fall wegwerfen. Man kann damit noch gut einen Likör ansetzen oder durch einen Sieb passieren.

Kornelkirschen als Likör angestzt
 Die "Flotte Lotte" funktioniert in diesem Fall weniger, weil die Steine blockieren. Aus der durchpassierten Masse kann man Marmelade oder Chutneys mit anderen Früchten zusammen  (Birne, Apfel) kochen. Rezepte dazu findet man reichlich.

Kornelkirschmarmelade
 Die "Kirschsteine" kann man als Fülle für Kirschkernkissen verwenden. Angewärmt eine Wohltat bei Bauchschmerzen oder als Handschmeichler für Menschen mit Gicht oder Rheuma. Hierfür die Steine in einem kleinen Topf mit einem Spülmaschinentab auskochen, auf einem Backblech in die Sonne stellen, fertig.


Steine nur noch auskochen und in ein Kissen nähen

Alles in Allem ist die Kornelkirsche sehr gesund und nützlich und wieder einmal haben die Familien Schwarz und Albrecht nichts an uns verdient, außer dem Zucker vielleicht. 
http://www.aquaspender.de
http://gesund.co.at/kornelkische-dirndl-25918/ 
http://vollwert-blog.de/kornelkirschen/ 
http://wort-woche.blogspot.de/2017/09/noch-ein-paar-worte-vor-der-bundestags.html 

Donnerstag, 9. Juli 2015

Sirup aus Mädesüß schmeckt lecker und ist gesund

Ganz nach dem Prinzip von Holunderblüte

Auf die gleiche Art, wie Holunderblüten-, Waldmeister- und Rosenblütensirup hergestellt wird, kann man auch Sirup aus Mädesüß machen. Man geht nach dem selben Prinzip vor.
Hier noch mal die Anleitung:
http://wort-woche.blogspot.de/2014/05/holunderblutensirup-selbst-herstellen.html 
http://wort-woche.blogspot.de/2015/05/waldmeister-sirup-selbst-herstellen.html 
http://wort-woche.blogspot.de/2015/05/rosensirup-fur-limonade-selbst.html 

Mädesüß mit Zitrone im Topf
 Man kann, wenn man hat, zum Mädesüß auch etwas Zitronenmelisse aus dem Garten geben.

Mädesüß wirkt blutreinigend, schmerzstillend, entzündungshemmend, schweißtreibend. Es wirkt bei Blasen- und Darmproblemen, Ödemen, Rheuma, Erkältungskrankheiten und Schmerzen aller Art.
Das Schönste aber ist, dass dieser Sirup nicht nach Medizin schmeckt, sondern wunderbar erfrischend und einfach nur lecker.

Bitte nur sammeln, wenn man sich 100% sicher ist, was man sammelt. Im Zweifelsfall lieber sein lassen oder jemanden fragen, der sich auskennt. Oft werden auch Kurse an Volkshochschulen angeboten. 

Mädesüß auf Feuchtwiese

Den Sprudel dazu stelle ich ebenfalls selbst her mit einem Gerät von:
http://www.aquaspender.de

https://de.wikipedia.org/wiki/Echtes_M%C3%A4des%C3%BC%C3%9F 

Donnerstag, 28. Mai 2015

Rosensirup für Limonade selbst herstellen

Sirup aus Duftrosen leicht selbst machen

Immer dem Duft nach

 
Verschiedene Sorten


Die ersten Rosen blühen und verströmen ihren betörenden Duft. Aus den Blütenblättern läßt sich ganz einfach ein Sirup bereiten, der in Wasser mit oder ohne Kohlensäure hervorragend schmeckt. Auch in Sekt oder Secco mundet ein kleiner Spritzer köstlich.
So braucht man keine teuren chemischen Produkte im Supermarkt kaufen. Man hat Geschmack zu guten Konditionen.

Hauptsache Duft!


Man sammelt die Blütenblätter von Duftrosen im heimischen Garten.  Bitte nicht in fremden Gärten wildern! Niemand wird gern bestohlen. Wer nett fragt, bekommt sicher zwei Hand voll geschenkt.
Duftrosen sind meist pink oder rot.Manchmal duften auch gelbe. Es sollten wegen der Farbe auf jeden Fall auch rote dabei sein, selbst wenn diese nicht duften. Man müsste sonst Lebensmittelfarbe nehmen für ein schönes Rot. Man kann aber auch ein bisschen Himbeersaft dazu geben (nicht zu viel).

Pink gefüllte Sorte

Auf 100g nimmt man 1 Liter Wasser, 1Teelöffel Zitronensäure und  ca.1 Kilo Zucker , je nach Geschmack. Trotzdem sollte man nicht zu wenig davon nehmen. schließlich soll der Sirup haltbar sein und man trinkt ihn ja  auch nicht pur. Ein Spritzer genügt.

Beim Einweichen zieht die Farbe ins Wasser

Die Blüten werden in einem großen Topf mit kochendem Wasser übergossen und über Nacht stehen gelassen. Am nächsten Morgen 10-15 Min durchköcheln. Dann die Blätter abseihen. Am besten verwendet man ein Mulltuch oder ein feines Wäschenetz. Es sollen keine Partikel in den Saft geraten.
Jetzt Zucker und Zitronensäure dazu und nochmal unter ständigem Rühren 10-15 Min. kochen.
Sofort heiß in Flaschen mit Twist-Off-Verschluss füllen. Die mit den leichten Blechdeckeln funktionieren nicht!
Bitte nicht, wie manchmal im TV zu sehen die Behälter ohne Tuch anfassen (sehr heiß) und zum Befüllen immer einen Trichter verwenden. Die Flaschenränder und Deckel müssen absolut rein sein, damit nachher nichts schimmelt.

Der Dreh auf den Kopf

Nach dem Befüllen sofort auf einem Tuch für 10 Minuten auf den Kopf stellen oder legen, wenn die Deckel zu klein sind.
Dadurch wird das Eindringen von Keimen verhindert und man bemerkt sofort, wenn ein Deckel nicht schließt.
Beschriften, ab in den Vorratskeller und auch sofort genießen. Lecker!

Fertig!

Im kühlen, dunklen Keller ist der Sirup haltbar bis man neuen kochen kann.
Am besten mit einem Gerät von:
http://www.aquaspender.de

http://www.gesund-natur.at/remedy-main.htm

Samstag, 5. Juli 2014

Johannisbeersirup selbstgemacht

         Johannisbeersirup für heiße Tage

                          selbstgemacht

Wohl dem, der einen eigenen Garten hat, in dem so schöne Früchte wachsen!

Ein schöner Garten

 

Beeren am Strauch zum Reinbeißen!

Ein herrlich erfrischendes Getränk für den Sommer, kann man ganz leicht und günstigt selbst herstellen. Wir brauchen keine teuren überzuckerten mit Chemie verfeinerten Sirups im Supermarkt kaufen. Ein einziger Johannisbeerstrauch hat im kleinsten Reihenhausgarten Platz. Er erfreut das Auge, später den Gaumen und wenn wir einzelne Beeren hängen lassen im Winter noch die Gartenvögel.


Mit der Gabel abzupfen geht ganz schnell


Zugegeben, die Beeren ernten und von den Rispen zu zupfen ist ein wenig Arbeit, die aber an der frischen Luft auch Freude bereitet. Wenn das erledigt ist,erst waschen, dann müssen wir die abgezupften Beeren nur noch in den oberen Einsatz des Heißentsafters  geben, Zucker (nach Geschmack) auf die Beeren drauf, einschalten, abwarten bis man den Saft im Silikonschlauch sehen kann. Die erste Flasche mit Saft verschließen wir noch nicht sondern schütten sie in den Topf zurück. Man kann leicht sehen, dass er noch nicht die richtige Konzentration hat. Erst wenn dieser richtig rot ist, lassen wir ihn in die zuvor heiß ausgespülten Flaschen laufen und verschließen diese sofort. Im Flaschenkorb 10 Minuten auf den Kopf stellen, dann umdrehen.

Beeren im Topf

Man kann pro Kilo Beeren ungefähr ein Kilo Zucker rechnen, nach Geschmack auch mehr weniger.

Heißentsafter
Dieses Gerät hat einen Stromanschluss. es gibt aber auch welche, die man auf die Herdplatte stellt.
Einen Heißentsafter bekommt man günstig auf dem Flohmarkt oder bei "Geschenkt"-Anzeigen der Tageszeitungen. Eine Anschaffung lohnt sich in jedem Fall. Man kann im Herbst auch Schlehen oder Holunderbeeren enstaften. Kaltentsafter sind ungeeignet, weil der daraus gewonnene Saft nicht haltbar ist. Diese Geräte nützen nur dem Verkäufer.
Vorsicht!
Der Saft ist kochend heiß. Nicht verbrühen, mit Handschuhen und Tüchern arbeiten!

Der Auslauf


Zum Auslassen nur die Klammer öffnen

Jetzt geht alles ziemlich schnell bis die Faschen gefüllt sind. Für die letzte Menge kann man noch einmal etwas Zucker nachgeben und gut umrühren. Auch hier nur mit Handschuhen arbeiten, denn auch der Dampf kann schmerzen.  Wenn nichts mehr nachläuft, kann man das Gerät ausschalten und erst mal stehen lassen. Nach dem Erkalten  fängt man den Rest auf, der über Nacht nachgetropft ist und verwendet ihn sofort. Die abgefüllten Flaschen sind im Keller mehrere Jahre haltbar, wenn man sie nicht vorher verbraucht. Man kann sich einen kleinen Vorrat schaffen falls im kommenden Jahr die Ernte schlecht ausfällt.

Fertig

Übrig bleibt die Maische für den Kompost

Von dem Sirup kann man dann Gelee herstellen oder ihn als Kaltgetränk mit selbst gesprudeltem Wasser genießen. Besser als die herkömmlichen Wassersprudler, für die man die teuren kleinen Kohlesäureflaschen benötigt, ist dieses Gerät, an das man auch große Gasflaschen anschließen kann und für das man keine speziellen Wasserflaschen braucht. Man verwendet ganz normale Wasserflaschen aus dem Getränkehandel. Lediglich die passenden Ventildeckel muss man sich zulegen (sind bei dem Wasser-sprudler dabei).

Johannisbeer on the rocks


Lecker,Lecker,lecker,lecker,lecker,lecker,lecker,lecker,lecker,lecker,lecker,lecker,lecker,erfrischend!


WasserFex
 Diesen Wassersprudler  den gibt es hier:
http://www.aquaspender.de

Ein nachhaltiges Vergnügen!

Man hat keine gestapelten Sprudelkästen mehr im Keller, muss nicht ständig zum Getränkehändler fahren, unnötig Sprit verbrauchen. Unser Leitungswasser in Deutschland wird so gut kontrolliert wie sonst kein Lebensmittel auf dieser Welt. Der eigene Sirup schmeckt eh viel besser als der von "Mehrfach-Top" und Geld ist auch noch gespart. Was will man mehr?

Freitag, 30. Mai 2014

Holunderblütensirup selbst herstellen

Holunderblütensirup selbst herstellen


Zur Zeit blüht der Holunder wieder besonders schön. Holt Euch die Blüten zu jeder Tageszeit bei Sonnenschein. Lieber nicht bei Regen sammeln. Mondphasen sind allerdings ziemlich egal, auch wenn manche das glauben.
Holunderblütensirup liegt gerade so im Trend, dass er sogar in Supermärkten verkauft wird. Das können wir selbst doch billiger und besser haben, ganz ohne Chemie, dafür mit mehr Geschmack!

                                         Im Supermarkt-Plastik mit Chemie und teuer

Die Eigentümer der großen Handelsketten müssen durch uns ja nicht noch reicher werden, wenn wir unseren Sirup ganz gut selbst kochen können.



                                          Immer dem Duft folgen
 
Die Dolden lassen sich gut mit der Schere abschneiden. Bitte nicht verwechseln.  Holunder hat einen ganz eigenen Duft, der sich hier leider nicht übermitteln läßt.

                                          So sehen die Blätter aus.....

                                         ..... und so die Blüten

Am besten sammelt man gleich eine größere Menge.Sonst lohnt sich die Arbeit nicht. Zwei Plastiktüten voll sind vollkommen ausreichend.
Bevor man sich allerdings ans Blüten-Sammeln macht, sollte man sich erst versichern ob man alle benötigten Gerätschaften beisammen hat. Große Gefäße mit Deckel gibt es im Baumarkt. Einen Einwecktopf kann man gut auf dem Flohmarkt oder in Gebrauchtauktionen günstig bekommen, speziellen Thermometer nicht vergessen. Nach leeren Flaschen bei Verwandten und Freunden nachfragen. Die sammeln gerne mit.

Das wird alles gebraucht


                                          .....und das auch


                                          ....und das

 Man braucht auf jeden Fall eine ganze Menge gut gesäuberte Flaschen mit Twist-Off-Verschluss. Am besten geeignet sind Ketchup-, Grillsaucen-, Saft-, Milch- oder Tomatenextrakt-Flaschen, die unbedingt aus Glas sein müssen. Plastikflaschen oder solche mit dünnem Blechdeckel sind nicht geeignet, da man diese nicht sterilisieren kann.

                                          Blüten vorbereitet

                                         Im Eimer



 Man braucht Siebe in unterschiedlichen Größen, Schöpfgefäße, große Rührlöffel, mehrere große Töpfe zum Umfiltern. Ein gutes Filtertuch, z.B. ein Wäschebeutel aus feinem Gewebe oder ein Mulltuch.

so wird abgefüllt
 Ein großer Einwecktopf mit Thermometer ist erforderlich, wenn man die Flaschen sterilisieren will. Zur Herstellung von ein paar Flaschen zum Sofortverwenden ist das nicht nötig. dann aber bitte nur kleine Mengen an Blüten sammeln. Vorsicht! Der frische Sirup verdirbt schnell.
 Desweiteren ein sehr großes Gefäß (für ca. 50 Liter) mit Deckel.

  Für die angegebene Menge von 2 großen Tüten braucht man mindestens 7kg Zucker und mindestens 10, besser mehr, ungespritzte Zitronen, etwa 100g Zitronensäure. Und los kann's gehen!

 In den großen Eimer schon mal ein paar Liter Wasser einlaufen lassen. Kann bei schönem Wetter durchaus im Freien gemacht werden. Die gesammelten Blüten werden jetzt soweit möglich von den Stängeln befreit, manche sind leicht abzuschütteln. es macht aber nichts, wenn auch noch Teile von Blüten-Stängeln mit ins Wasser kommen. Die Blüten nicht waschen, nur nach Insekten untersuchen. Beim Waschen geht das wichtigste verloren, und der Sirup hat kein Aroma mehr. Keine Angst, durch das Sterilisieren sind keine Keime mehr vorhanden.

 Die Bio-Zitronen in kleine Würfel schneiden und in den Eimer dazu geben. Immer wieder so viel Wasser nachfüllen, dass alles gut bedeckt ist. Wenn das erledigt ist, darf man sich die nächsten 2 Tage anderen Dingen widmen. Allerdings immer mal wieder umrühren. Deckel niemals vergessen! Die 48 Stunden wirklich abwarten.Wenn man nicht gleich dazu kommt, lieber ein paar Stunden länger ziehen lassen als zu wenig.

                                          Maische im Filterbeutel hängt im Sieb auf einer Schüssel

Nach 2 Tagen wird die ganze Maische gesiebt und gefiltert. Die Maische in dem Filterbeutel mit Kraft sehr gut ausdrücken, sonst geht das beste verloren. Dafür braucht man mehrere Töpfe und Siebe, weil am Ende alles wieder in den großen Eimer zum Vermischen der Einzelmengen zurück muss. In die einzelnen Töpfe kann man dann den Zucker geben und gut verrühren bis er sich volllkommen aufgelöst hat. Er verteilt sich besser, wenn er in kleineren Töpfen aufgelöst wird. Im großen Behälter kann am Ende noch nachgezuckert werden. Wenn das Ganze am Ende nicht zitronig schmeckt, Zitronensäure (gibt es auch im Supermarkt, nicht nur in der Apotheke) in einem kleinen Topf mit Saft auf dem Herd erwärmen bis sie gelöst ist und dann zum Rest kippen.

                                          Flaschen im Topf


                                          30 Minuten bei 80Grad kochen

Im großen Eimer alles gut verrühren und Kostprobe nehmen. Eventuell nachzuckern.
Jetzt mit Trichter und kleinem Sieb in die mit klarem heißem Wasser frisch gespülten Flaschen füllen. Nicht bis zum Rand füllen. Die Flüssigkeit muss sich bei Hitze ausdehnen können! Verschließen und im etwa zu 2/3 mit Wasser gefüllten Einwecktopf bei 80Grad 30 Minuten kochen.
Kochplatte klein schalten, sobald die Temperatur erreicht ist.


 Das Wasser im Topf muss unbedingt ungefähr dieselbe Temperatur haben wie die FLASCHEN. Es dauert circa 30 Minuten bis die Temperatur auf 80Grad ist, also insgesamt 1 Stunde. Mit Silikonhandschuhen (oder dicken Topflappen) sofort aus dem Topf holen. Nicht im Topf abkühlen lassen.  Wenn eine zweite Ladung gekocht werden muss, entweder abwarten bis das Wasser im Topf abgekühlt ist, oder wechseln, da dies ziemlich lange dauern kann.
Bei mir ergab die Menge 30 große und 4 kleine Flaschen. Die kleinen Flaschen lassen sich gut als Mitbringsel verwenden. Selbsgemachtes ist sehr beliebt.

                                         Wenn man ließt, was in dem gekauften Zeug drin ist,
                                                   vergeht einem der Appetit ganz schnell.
                                                   Schmeckt im Selbstversuch stark nach Parfum

Der fertige Sirup läßt sich nun gut mehrere Jahre im Keller aufbewahren, wenn er nicht vorher getrunken ist.

Man kann ihn gut mit selbstgemachtem Sprudel aus unserem guten Leitungswasser (jedenfalls in Deutschland) mischen. Eine Flasche hält einige Zeit im Kühlschrank und ist sehr ergiebig.
 Gibt es ein besseres, gesünderes und günstigeres Getränk für einen heißen Sommer?

Hier gibt es übrigens tolle Sprudelwasser-Geräte, an die man auch große Gasflaschen anschließen kann.
( Bei Wassermax oder Sodamax oder wie das Zeug so heißt, kann man nur die kleinen Gasflaschen aus der Apotheke verwenden und benötigt auch noch spezielle Flaschen.)
 Der Sprudel kann mit diesem Gerät ganz einfach in normalen Wasser-Flaschen aus dem Supermarkt zubereitet werden. Man braucht nur dieses Gerät mit den entsprechenden Sprudeldeckeln. Ausprobieren!
Das Geld für das Sprudelgerät hat man im Nu wieder drin, wenn man keine Sprudelkästen mehr im Supermarkt kaufen muss. Der Umwelt tut es doppelt gut, wenn man dazu beiträgt, dass nicht mehr so viel LKWs durch die Gegend fahren. Meine Freunde haben inzwischen alle umgestellt. "Do it yourself"  ist einfach besser!

                                                      HMMMM! Selbsgemacht! Lecker!



                                          Super Wassersprudler
HIER:
http://www.aquaspender.de