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Donnerstag, 25. Februar 2016

Die Wortpolizei bei Maischberger am 24.2.16

 Nach dem Superwahltag kein Stein mehr auf dem anderen


Als Gäste :
 Mal wieder Armin Laschet-- ein Stiefellecker Angela Merkels-- trug wie erwartet keine neue Erkenntnis zur Debatte bei, verteidigte wieder mal die Mär die Kanzlerin habe nichts zur Einladung von Wirtschaftsflüchtlingen ins "Gelobte Land" beigetragen, wiewohl sie doch den gesamten Orient erst auf das Land, wo "Milch und Honig fließt" aufmerksam gemacht hat. Ansonsten hätten Asylbegehrer wahrscheinlich in ihren Glaubensbrüder-Staaten Zuflucht gesucht, wo sie sich nicht beklagen müssten, dass ihre religiösen Verhüllungen nicht respektiert würden.
Seine Bewährtheit der Repräsentativen Demokratie kann sich Herr Laschet hinstecken, wo er will. Natürlich hat sich diese für ihn bewährt, für den Großteil der demokratischen Bevölkerung, die gerne eine echte Demokratie hätten, leider nicht. So umschreibt ein Politiker höflich, dass ihn das Volk mal können kann!! Selbst nach Abstimmungen, machen sie dann immer noch, was sie wollen. Wenn einer meckert, wird er einfach zum Nicht-Teil des Volkes ernannt. 

Peter Ramsauer, der ein ziemlich farbloses Bild abgab.

Natascha Kohnen von der Bayern-SPD, die man erst kennt, seit sie im bayrischen Landtag den Poltergeist gab. Die Dame hat halt begriffen, dass man derzeit in der BRD am meisten Aufmerksamkeit erheischt, wenn man den Hofreiter gibt.

Jan Josef Liefers, der ja die Deutschen auch ganz gern mal Mores lehren möchte, gab sich dann aber doch recht dezent vernünftig, der reichlich von seiner Oma schwärmte und seine gefilmten Reiseerlebnisse aus Aleppo zum Besten gab. Liefers meint, die Menschen kommen hier her, weil wir ein tolles Land sind, weil hier Frauen nicht in schwarze Tücher verhüllt werden. Sicher haben wir (noch) ein tolles Land. Doch kommen Araber gewiss nicht zu uns, weil sie hier ihre Frauen nicht verhüllen müssen. Da kann ich doch nur lachen! Erstens verhüllen sie ihre Frauen auch hier, zweitens kommen sie wegen der guten kostenfreien Versorgung zu uns und weil wir so blöd sind und uns an arabische Nächte anpassen. Dort liegt nämlich viel mehr im Dunkel als in Deutschland. Man muss einem Ober-Bundespfaffen nicht alles nachplappern.

Rene Jahn, ein Mitbegründer der Pegida, der bei denen ausgestiegen ist, trotzdem aber immer noch mitläuft.  Ja was denn nun? Womöglich ein genialer Schachzug von Maischberger ihn als Aussteiger anzukündigen. Auf diese Weise ließ man ihn sprechen ohne ihn fertig zu machen, wie man das sonst in Talkshows üblicherweise mit Menschen macht, die nicht zu den Willkommensschreiern gehören.

Hans HerrmannTiedje, der einst für die Bildzeitung schrieb. Da ich niemals im Leben Bildzeitungsleser war, kann ich den geistigen Zustand dieses Mannes nicht einschätzen. Allerdings muss ich gestehen, dass er der einzige ernstzunehmende Gesprächsteilnehmer dieses Abends war.
Erstens mal, weil er erstens Frau Kohnen gleich zu Anfang seiner Rede den Marsch geblasen hat, dass er sich keiner Wortpolizei ausliefern werde und sie sich deshalb mit seinen von ihm gewählten Worten zufrieden geben müsse. Das fand ich sehr erheiternd. Hätte dieser Ball schließlich von Ramsauer zurück geworfen werden müssen, da Frau Kohnen ja ihn gemaßregelt hatte, dass er diese und jene Worte nicht benutzen dürfe, weil seine "Begrifflichkeiten" zu Fremdenhass führen würden. Es handelte sich dabei um Worte wie "nationale Notfallmaßnahmen" und "Notwehr".
Entschuldigung Frau Kohnen, aber mir geht das auch dermaßen auf den Seiher, immer dieses Herumerziehen-Wollen durch das Nichtverwenden-Dürfen von "Begrifflichkeiten". Sind Sie jetzt neben Von der Leyen und Reschke die neue Gouvernante der Nation? Ich habe den Eindruck, alles was links ist von der CSU (also quasi alles außer AfD) will neuerdings einen neuen Neu-Wort-Duden zwangs-einführen mit Verbindlichkeit zur Nutzung von jedermann, der sich öffentlich äußert. Da ist es schon gut, wenn mal jemand direkt dagegen angeht und sich nicht wie Ramsauer von der kleinen Kohnen am Nasenring vorführen läßt.
Nach dem gelungenen Auftakt von Tiedje hat sie glücklicherweise niemanden mehr damit belästigt.

 Auf Neunmalkluge Oberlehrer hat in dieser Krise keine Sau mehr Bock!!

Erstaunlich war auch die neue Sichtweise, die so noch niemand ins Spiel gebracht hat, warum Spanien beispielsweise Kontingentflüchtlinge über Europa aufnehmen sollte, die es selbst mit Erfolg vor dem illegalen Übertreten der spanischen Grenze gehindert hat. 

Ein Satz von Tiedje blieb jedoch wie Smog in der Luft hängen: "Nach dem Superwahltag vom 13.3. wird in Deutschland kein Stein mehr auf dem anderen sein!" Ich befürchte, er wird damit Recht behalten, was von den anderen Talk-Schwätzern offensichtlich niemand zur Kenntnis genommen hat.

Ich schätze nach diesen Wahlen wird nichts mehr sein, wie es war und einige werden sich denken:"Vielleicht hätten wir doch mal auf Leute wie Jahn hören sollen, die sagten: "Wenn uns jemand zuhören würde, müssten wir nicht bei Pegida mitlaufen!"
Was die Politik vor allem nicht verstanden hat ist, dass man nicht gegen das Volk regieren kann. So was endet immer in Revolution!

http://wort-woche.blogspot.de/2016/02/wutburger-oder-rechtsradikaler-ursache.html
http://www.weder-bio-noch-gut.de/category/neuigkeiten
http://www.achgut.com/artikel/neusprech_2016



Freitag, 15. Januar 2016

Kritik zu Monitor im ARD vom 14.1.16 mit Georg Restle

Propaganda-Berichterstattung von Georg Restle vom ARD

Neutral und frei von Propaganda wollte dieser Moderator sein!

Er wollte Fakten liefern ohne Nebelkerzen zu zünden, fair berichten. Das Gegenteil war der Fall. Er bedient sich derselben manipulativen Methoden wie die Dumpfbacken von Pegida und AfD. Teilweise werden diese Fakten tatsächlich geliefert, aber augenblicklich wieder relativiert, indem er die Täter zu Opfern stilisiert. 
Es habe keine Massenvergewaltigungen gegeben. Das mag sein, wenn man damit ausdrücken will, dass nicht jeder einzelne dieser mehr als Tausend-Männer-starken Truppe jeweils eine Frau persönlich vergewaltigt hat. Es sind aber nun mal mehr als 100 Anzeigen bei der Polizei in Köln (und in anderen Städten) eingegangen, davon drei Vergewaltigungen---drei zuviel! Wenn man bedenkt, dass dies in aller Öffentlichkeit unter sovielen Menschen stattgefunden hat, ein schlechtes Zeugnis nicht nur für die Polizei.
 Ein Armutszeugnis für ganz Deutschland!
In einer derartigen Weise über dieses Problem zu berichten, indem man dubiose, junge Marokkaner im Düsseldorfer Maghrib-Viertel zum Opfer macht, statt sie als Täter wahrzunehmen. 
Da werden in der Türkei mit unglaubwürdigen Menschen unglaubwürdige Filmchen gedreht. Ich halte die Türkei durchaus nicht für einen Rechtsstaaat in unserem Sinn. Wenn aber in diesem Land tatsächlich unschuldige Flüchtlinge ins Gefängnis geworfen werden, kann das auf diese Art nicht bewiesen werden. Da muss schon ordentlich recherchiert werden. Vielleicht sollte Restle mal bei Wallraff zur Schule gehen. Die echte Wahrheit zu finden und darüber zu berichten erfordert Sorfalt und Zeit. Mit solch unglaubwürdiger Berichterstattung kann man allenfalls das tumbe Volk erreichen. 
Auch die Auswahl der voreingenommenen Professoren Albert und Fischer, die in keiner Weise neutral und wissenschaftlich bewiesene Äußerungen von sich geben, passt hier ins Bild, mit dem die Zuschauer ebenfalls nur manipuliert werden sollen. Zu welchem Zweck eigentlich?
Es wird behauptet, die muslimischen Männer hätten sich nicht auf Verabredung zusammengerottet. AHA! Woher wollen diese klugen Professoren das wissen? Bewiesen ist das nicht. Dazu gibt es durchaus fundierte Gegenmeinungen. Diese Aktionen in der Silvesternacht waren definitiv organisiert, ausgelöst womöglich von einzelnen Personen. Haben die Herren noch nichts davon gehört wie flashmobs verabredetet werden?  Mit den chicen Smartphones, die diese Kriminellen entweder vom Steuerzahler finanziert, durch den THW überreicht bekommen oder geklaut haben, alle besitzen, geht das ruckzuck über Facebook, Whatsapp oder einfach über Schneeballanrufe quer durch Europa. Dies zu leugnen ist nur naiv!
Und Herr Restle, noch eines: "Die Flüchtlingspolitik ist längst gescheitert, auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen oder können! Trotz aller Verleugnung sind diese Taten dem Männer-dominierten Islam geschuldet!"

 
Investigativer Journalismus geht anders!

Herr Restle :"Ihre Art des Journalismus ist widerlich! Leider kann ich MONITOR nicht mehr ertragen und auch niemandem empfehlen. Ihre Berichterstattung ist verbogen , unsauber recherchiert und manipulativ!"  

Da war Lanz am selben Abend noch besser zu ertragen, obwohl man bei ihm immer das Gefühl hat, dass er sich nicht traut vom Mainstream abzuweichen. Seine Gäste auch interessant. Allerding David Precht  will ich nicht mehr sehen und hören. Er mag sich ja gut auskennen mit der Philosophie der alten Griechen oder Kant. Was die Flüchtlingspolitik betrifft, da ist er ziemlich inkompetent. Ein selbstgefälliger Schönling, der Frau Schwarzer nicht das Wasser reichen kann und es deshalb auch gar nicht erst versuchen sollte. Er bemerkte vollkommen eigenständig, dass ihm die Phantasie fehlt. 

Gewalttäter gegen Frauen gehören in den Knast

Mit der Verabredeung von verbrecherischen Antidemokraten zum gemeinschaftlichen Frauen-Begrapschen, die die westliche Kultur zerstören wollen, sieht Schwarzer das Problem wohl ziemlich realistisch. Wenn es keine Verschwörungen gegen uns Ungläubige durch Islamisten gäbe, hätten wir auch keine islamistischen Selbsmordattentäter. Das muss auch Leuten ohne Phantasie einleuchten. Prechts Phantasien, wie man all die Asylanten integrieren soll, soll er sich noch mal finanztechnisch durch den Kopf gehen lassen.

Wo sollen all die Flüchtlinge bloß wohnen?


 Wenn unser Staat schon in einem Teilort eines Teilortes von Murrhardt bei Backnang mit 8 Einwohnern 200 Flüchtlinge in einem extra ausgeräumten Altenheim, wodurch der Eigentümer einen schönen Reibach macht, ohne jedes Mitspracherecht der Bewohner unterbringt, ist das symptomatisch für die Entmündigung freier Bürger.  Hier begeht der Staat wissentlich Landfriedensbruch mit seiner von oben verordneten "Wir schaffen das-Kultur". Merkels Politik hetzt unnötigerweise Linke und Rechte aufeinander und erlaubt es kriminellen Marokkanern Plätze und Straßen zu No-Go-Areas zu machen. Vielleicht finden sich mal ein paar gewiefte Anwälte, die diesen Landfriedensbruch vor das Bundesverfassungsgericht bringen!!
Von einer politischen Sendung wie Monitor im Öffentlich-Rechtlichen erwarte ich profundes Wissen, fundierte Recherche und keine halb-ausgegorenen Binsenweisheiten. 
Man sollte sich mehr am Auslandsjournal orientieren, dessen Reporter am 13.1.16 einen glaubhaften Bericht über Gewalt an Frauen in Ägypten in Wort und Bild zeigten. Wer sich das ernsthaft ansieht, ohne gleich wieder zu überlegen, wie man diese Aussagen konterkarieren kann,( Denn ganauso geht Restle bei Monitor vor.), der kann sich eine eigene Meinung bilden. Das wird von mündigen Bürgern erwartet, und nicht dass sie vorgefasstes Gedankengut irgendwelcher Gurus nachplappern! 
Selbst Rupert Neudeck, der bereits sein halbes Leben Flüchtlingen gewidmet hat, hat erkannt, dass man von Flüchtlingen, die viel von uns bekommen, auch erwarten kann etwas zurückgeben zu müssen. Man darf sie nicht still legen, man muss sie auffordern ihre Räume in Ordnung zu halten, ihre Wäsche zu machen statt sich bedienen zu lassen. Sie könnten sich auch selbst beim Kochen und Spülen organisieren. dann wären sie beschäftigt und kämen nicht auf dumme Gerdanken.
 Neudeck meint sie müssten verpflichtet werden vom ersten Tag an Deutsch zu lernen und sie müssten informiert werden, wie man sich hierzu lande benimmt und sich auch an unsere Regeln halten. Sogar er, dem nun wirklich absolut niemand vorwerfen kann gegen Flüchtlinge zu sein, ist der Auffassung, dass wir nicht dieses Jahr schon wieder mehr als 1 Million Menschen integrieren können, ohne dass die Gesellschaft auseinander bricht.


Bekommt schon Geld und drückt noch auf die Tränendrüse

Wenn Marokko seine Kriminellen nicht zurück haben will, muss man es dazu zwingen und notfalls die Gesetze dahin ändern, dass man diese Kerle halt in Casablanca auf dem Flughafen aussetzt. Wer aus seiner Heimat flieht und bei uns Zuflucht sucht, muss, wenn er unsere Rechte mit Füßen tritt, auch dann zurück gebracht werden, wenn er in seiner Heimat mit schlimmeren Strafen als bei uns zu rechnen hat. Es ist leichtsinnig und dumm davon auszugehen, dass Muselmänner im Kopf dieselbe Sozialisierung haben wie wir. Die ticken anders!!





Das habe ich bereits vor Monaten geschrieben, als diese Meinung noch verpönt war, und jeder, der sie äußerte als Nazi galt. Dies hat sich nun vielfach gebessert, ist aber noch nicht ausgerottet, wie man an Leuten wie Restle sehen kann.
 Wie auch Alice Schwarzer meiner Meinung ist, wenn sich die Jungs zu fein sind sich von nichtmuslimischen Frauen bedienen zu lassen, dann müssten sie eben auf NAHRUNG VERZICHTEN. Ich meine, wer in Deutschland um Asyl bittet, der kann auch bei der Arbeit in den Unterkünften helfen und sich nicht vorm Putzen drücken, weil er sich in der Heimat von Frauen bedienen läßt, die zum Dank auch noch entwürdigt werden. 
http://wort-woche.blogspot.de/2016/01/sexuelle-gewalt-gegen-frauen-resultiert.html 
http://wort-woche.blogspot.de/2016/01/rekers-versuch-ihre-aussage-zu.html 
http://wort-woche.blogspot.de/2016/01/silvester-ubergriffe-gegen-frauen-in.html  
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2645336/Gewalt-gegen-Frauen-in-Aegypten#/beitrag/video
/2645336/Gewalt-gegen-Frauen-in-Aegypten 
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/sexuelle-belaestigung-ist-in-aegypten-normalitaet-geworden-14014785.html 
http://www.fr-online.de/politik/gewalt-gegen-frauen-uebergriffe-sind-in-arabischen-laendern-alltag,1472596,33483786.html 
olitik/in-vielen-arabischen-laendern-gibt-es-regelmaessig-sexuelle-gewalt-gegen-frauen-wie-kommt-das-245309/ 
http://gangway.de/landfriedensbruch-%C2%A7-125-stgb/ 
http://www.rolandtichy.de/kolumnen/bettina-roehl-direkt/aber-nazi-anja-reschke/comment-page-6/#comment-68917 
http://wort-woche.blogspot.de/2016/09/hart-aber-fair-am-12916-mit-plasberg.html 
http://wort-woche.blogspot.de/2016/02/die-wortpolizei-bei-maischberger-am.html 

Samstag, 2. Mai 2015

Interview mit Al Shawash, einem syrischen Flüchtling

Fluchtgeschichten

früher und heute

Am 25. April 2015 luden die „Aktiven Senioren“ zu einer Veranstaltung in den Enzpavillon, die an das Projekt der Fluchtgeschichten nach dem II. Weltkrieg anknüpfte, das bereits im letzten Jahr gemeinsam mit Schülern der Realschule im Aurain aufgearbeitet wurde und letztendlich durch die Herausgabe eines Buches gekrönt wurde.

Die Fluchtgeschichten von damals sollten nun denen des 21. Jahrhunderts gegenüber gestellt werden. Hierzu gab es schon im Vorfeld verschiedene Treffen der Realschüler der 10. Klasse, deren Lehrer und einem Flüchtling der neuesten Zeit.


Passende Musik

Die Veranstaltung wurde eingeleitet mit einem musikalischen Stück „Ich möchte, dass einer mit mir geht“, dargeboten auf dem Flügel von Brigitte De Conink-Seybold. Text und Melodie von Hans Köbler (1964).
https://glaubenblog.files.wordpress.com/2014/06/ich-moecht.png

Schülerin eröffnet Fluchtgeschichten

Sarah Tanriver (Schülerin) las nochmals aus den Erinnerungen von Lilli Stickl, die eine genaue Beschreibung der„Umsiedlungs-Geschichte“ ihrer Familie vom ursprünglich russisch-dominierten Bessarabien, wohin viele Deutsche vor 200 Jahren vom Zaren geholt wurden, um das Land zu besiedeln, zurück in den Westen.

Wendt,Stöckle,Schmitt, Kron

In der Eröffnungsrunde erläuterten Claus Stöckle (Direktor der Realschule), Harald Schmitt (Lehrer-nicht Entertainer), Felix Kron (Geschichtslehrer der 10. Klasse) Renate Wendt die Beweggründe
und die Herangehensweise an die Thematik der Fluchtgeschichten
von Menschen, die sich 70 Jahre nach dem II. Weltkrieg gezwungen sehen ihre Heimat zu verlassen und sich auf lebensgefährliche Wege begeben, um Krieg, Tod, Hunger und Perspektivlosigkeit zu entgehen.

Wendt, Kinzler im Gespräch mit Schülern

Im Anschluss wurde im Gespräch mit Elfriede Kinzler, deren unglaublich,dramatischeVertreibungsgeschichte aus Ostpreußen, die sich durch politische Verzögerung und unglückliche Ereignisse schleppend hinzog. Auch diese Geschichte ist in dem Buch „Als wäre es gestern gewesen“ nachzulesen.

Um Flucht und Vertreibung geht es hier

Daraufhin verlas eine andere Schülerin (Monisha Chandrasekar) die Erinnerungen von Franz Springer. Auch er wurde mit seiner Familie aus dem zur Heimat gewordenen Tschechien vertrieben, weil Deutsche von Völkern, denen die deutsche Politik so zugesetzt hatte, nicht mehr geduldet wurden, ganz gleich wie das Zusammenleben vor dem Krieg gewesen ist. Franz Springers Geschichte ist ebenfalls im Buch beschrieben.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete jedoch das Interview mit Al Shawash Mohammed, einem 28 jährigen Syrer aus einem kleinen Dorf in der Gegend von Aleppo, der im Oktober 2013 in Deutschland eine vorläufige neue Heimat fand.

Al Shawash Mohammed aus Aleppo
 Al Shawash hat 3 Schwestern und 2 Brüder. Durch den Krieg in Syrien verloren die Männer seiner Familie ihre Arbeit und somit ihre Lebensgrundlage. Aleppo ist nahezu zerstört und Arbeit zur Zukunftssicherung unwahrscheinlich. So beschloss der junge Mann heimlich mit seinem Cousin das Land zu verlassen und im fernen Deutschland sein Glück zu suchen. Er reiste von Syrien in die Türkei, weil dies das einzige Land ist, in das ein Syrer problemlos einreisen kann. Von dort flog er mit seinem Verwandten nach Ägypten und gelangte nach einem 12 stündigen Fußmarsch zu einem Onkel. In Ägypten nahmen die beiden Kontakt zu Schleusern auf. Diese Kontakdaten werden nur mündlich weitergegeben. Sie wanderten über ein Gebiet mit Landminen nach Libyen. Wer dort  von libyschen Soldaten erwischt wird, wird ohne Vorwarnung erschossen. Weil diese Gegend keine Bäume oder Felsen als Schutz bietet, konnten sie nur nachts weiter gehen. Tagsüber haben sie sich versteckt und lebten ständig unter Todesangt. In Libyen mussten sie 5 Monate warten bis es ihnen endlich am 9.10.2013 gelang gemeinsam mit 430 anderen Flüchtlingen auf ein marodes Schiff zu kommen. Am 10.10. wurden sie auf dem offenen Meer beschossen. Wasser drang in das Schiff ein und dieses kenterte. Die meisten Menschen an Bord konnten nicht schwimmen. In einem Wüstenstaat erlernt man solche Fähigkeiten nicht. Al Shawash klammerte sich an den Bootsrand und konnte später einen Rettungsring ergattern. Er sah wie ein Mann einen mitgebrachten Plastikkanister unter seiner Jacke hervorholte, ausbeulte und diesen als Rettungsanker nutzte. Hubschrauber aus Malta und Lampedusa warfen Rettungsringe ab. So konnten viele sich über Wasser halten bis sie gerettet wurden.
Sein Cousin ertrank zusammen mit weiteren 230 Personen, ohne Europa je betreten zu haben.
In Italien haben sich drei junge Männer gemeinsam ein Mobiltelefon gekauft und endlich ihre Familien angerufen. Dort hat sich Al Shawash bis nach Mailand durchgeschlagen, ist in einen Zug gestiegen und wollte noch vor der deutschen Grenze aussteigen um zu Fuß weiter zu gehen.
 Am Bahnsteig standen drei syrische junge Männer ratlos, was sie nun tun sollten. Da fielen sie einem Polizisten auf, der sie fragte, wer sie seien und wohin sie wollten. Sie waren ganz überrascht, dass sie sich bereits in Deutschland befanden. Der Polizist nahm sie mit zur Wache und brachte sie später persönlich mit einer Fahrkarte zum Zug, der sie ins Aufnahmelager nach Karlsruhe bringen sollte. Von dort gelangte Al Shawash schließlich vor drei Monaten nach Bönnigheim, wo er mit drei weiteren Syrern ein Zimmer bewohnt und eine Schule besucht um Deutsch zu lernen.
Der junge Syrer sagt, er habe von Anbeginn seiner Flucht den Tod in Kauf genommen. Es gab für ihn nur zwei Möglichkeiten:
Deutschland oder Tod. Am meisten vermisse er seine Familie und er hoffe möglichst bald seine Verlobte nachholen zu können.

Wendt, Al Shawash,Üzel, Felix, Monisha, Sarah

Übersetzt wurde das Gespräch von Simon Üzel, einem Landsmann, der bereits seit 1990 in Deutschland lebt und in Bietigheim eine Familie und ein Geschäft hat.

In einer abschließenden Runde von Claus Stöckle und Herr Üzel wurde noch über die Gründung eines Vereins berichtet, der gemeinsam mit Herrn Üzel gegründet werden soll. Einen Namen gibt es schon: SURYOYE

Üzel, Stöckle
Dieser Verein soll nicht nur dem Zweck dienen, syrischen
Neuankömmlingen bei der Bewältigung von Problemen und der Integration zu helfen. Er soll ebenso den Einheimischen die syrische Kultur nahe bringen und die Menschen hinter den Flüchtlings- dramen zeigen.

Schlamelcher hat sich das Mikro erschlawinert

Auf das Angebot noch Fragen zu beantworten meldete sich nur ein mitgebrachter Hund und das Schlusswort übernahm Herr Schlamelcher, der noch berichtete wie er nach seiner Flucht aus Ostpreußen in Bietigheim angekommen ist und ebensolche Sprachprobleme hatte wie Flüchtlinge heute, weil er kein Schwäbisch verstand und heiterte durch seine unkonventionelle Art das schwere Thema am Ende ein bisschen auf.

Wer gerne für den neuen Verein "SUYROYE" spenden möchte, kann sich vorläufig, bis mehr bekannt ist, an die Realschule im Aurain oder die "Aktiven Senioren" wenden.
Die Senioren haben versprochen bei der Vereinsgründung mit Behördengängen etc. zu helfen, da sie ja bereits einer Vereinsgründung Erfahrung haben.

Blick in den Enzpavillon


Als Fazit möchte ich noch auf die Unterschiede der Fluchtgeschichten von damals und heute eingehen, was auch Herr Schlamelcher angesprochen hat. 
Das verbindende Element einer Flucht aus der Heimat ist ja immer dasselbe: Zum einen Todesangst, zum anderen Hunger und Perspektivlosigkeit.

Üzel, Wendt, Wagner, Stöckle,Chamoun,Al Ghait,Kiryakoos,Al Shawash

Ein großer Unterschied besteht jedoch darin, dass viele Deutsche nach dem II. Weltkrieg ihre Heimat nicht freiwillig verlassen haben. Erst wurden ihre Vorfahren von ihren neuen Landesherren geholt, weil diese ihre Versorgung durch Landwirtschaft sichern wollten. Nach dem Krieg wurden sie von den Machthabern dieser Länder aus dem Land gejagt, weil sie stellvertretend für die deutschen Kriegstreiber und all das Leid büßen mussten, das ihre Landsleute in der alten Heimat denen ihrer neuen Heimat zugefügt hatten. Ansonsten wären sie gerne auf ihren Höfen in Pommern, Schlesien oder im Sudetenland geblieben und hätten weiter ihre Felder bestellt. Doch keiner wollte sie dort haben, zumal Polen einfach nach Westen verschoben wurde. Diese Menschen mussten ja schließlich auch irgendwo leben. Für Russland war das die Gelegenheit sein Territorium zu erweitern.
davon abgesehen, dass zwischen Vertreibung und Flucht ein Unterschied besteht, kommen bei den "Neuen Flüchtlingen" sprachliche und kulturelle Probleme hinzu. 
Natürlich waren auch Flüchtlinge aus den Ostprovinzen in den Jahren nach Kriegsende im Westen nicht immer und überall willkommen, schon allein, weil durch die Bombardierungen Wohnraum knapp war. Wo sollten die vielen Menschen wohnen? Die Behörden entschieden, wer zuviele Zimmer hatte und quartierten in bestehende Wohneinheiten Flüchtlinge zwangsweise ein. 
Heute gibt es Menschen, die freiwillig Flüchtlinge aufnehmen würden, aber die Behörden lassen sie nicht(gegen die Vorschriften).
Was die Einheimischen und Zugezogenen damals allerdings vereinte war immerhin die gemeinsame Sprache, wenn auch mit gewissen Unterschieden, und eine gemeinsame Kulturgeschichte inklusive Religion.  Na, ja, wobei die Katholiken die Evangelischen in den ersten Jahren damals auch nicht als gleichwertig betrachteten. Ich erinnere mich gut daran, dass unser Pfarrer es nicht gerne sah, wenn wir uns in der Freizeit zu eng mit protestantischen Kindern anfreundeten. Vermutlich sah er schon in diesem Fall das Abendland in Gefahr. 
Das ist natürlich bei den allermeisten modernen Flüchtlingen vollkommen anders. Sie kommen hierher, verstehen die Menschen aus sprachlichen Gründen nicht und werden oft angefeindet, weil sie eine andere Religion haben.
 Dabei darf nicht vergessen werden, dass unter manchen Flüchtlingen auch die Mentalität vorherrscht, ihre Religion sei die bessere. Wenn man dann noch hört, dass Flüchtlinge sich aus diesem Grund schon gegenseitig aus den Fluchtbooten werfen, dann wird diese ablehnende Haltung gegen radikale Religionsverfechter natürlich untermauert.
Kein kultureller Unterschied wiegt so schwer wie der der Religion.
Wenn jeder Mensch sich damit zurück nehmen  und seine Religion in den rein privaten Bereich verweisen würde, gäbe es diese Probleme nicht. Wenn keiner den anderen mehr fragt an welchen Gott, oder überhaupt, er glaubt, dann sind die Unterschiede gering, weil sie sich nur noch in gewohntem Essen oder Kleidung, die natürlich kein Symbol für eine vermeintlich überlegene Religion sein darf, zeigen. 
Problembewältigung sollte das oberste Prinzip sein, nicht Glaubensfragen!

Eine Zeitzeugin der letzten Kriegstage, Ursula Ziebarth, sagte neulich im Morgenmagazin des ZDF einen ebenso einfachen wie beeindruckenden Satz. "Menschen, vertragt Euch! Gebt dem andern eine Stulle, wenn er eine braucht!"
 Damit ist eigentlich alles gesagt. Bis auf eine Kleinigkeit. Man darf bei aller Hilfe und Nächstenliebe für die Flüchtlinge nicht diejenigen vergessen, die hier aufgewachsen sind. Dieser Fehler darf auf gar keinen Fall gemacht werden. Man muss allen Menschen helfen, die in Not sind, nicht nur jenen mit denen man sich gut in der Presse ablichten lassen kann. Sondern in gleicher Weise auch denen, die schon hier sind und die in die Fänge der Bürokratie geraten sind. Die man leicht übersieht, weil man sie gerne übersieht. Solch ein Verhalten wäre auf fatale Art Wasser auf die Mühlen von Pegida. Wahrscheinlich sollte die deutsche Politik, was die Arbeitswelt, wie Job-Center, Zeitarbeit, Löhne usw., betrifft, endlich neu überdacht werden.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2392190/Moma-Serie-Letzte-Zeitzeugen#/beitrag/video/2392190/Moma-Serie-Letzte-Zeitzeugen 


Das gemeinsame Projekt der "Aktiven Senioren" mit der Realschule im Aurain zu den Fluchtgeschichten in Buchform:
"Als wäre es gestern gewesen" ist bei den "Aktiven Senioren" erhältlich
http://www.aktive-senioren.org/Impressum.html 

Samstag, 24. Januar 2015

Islamisierung contra Christianisierung?

Was sollen wir uns unter Islamisierung eigentlich vorstellen?

Der Islam ist der Ursprung der gewalttätigen Islamisten genauso wie das Christentum der Ursprung von Hexenverfolgung und der Ausrottung der Ureinwohner Amerikas ist. Es gibt daher auch keinen Grund den Islam zu verharmlosen, selbst wenn es harmlose Ableger dieser Religion gibt. Wichtig ist einzig Religionen nicht zum Mittelpunkt der Menschen werden zu lassen. 

Bist Du auch Buddhist? Letztes Mal wurde ich als Muslima wieder geboren. Diese Mal hatte ich richtig Glück!

 

Seit sich in Dresden eine Bürgerbewegung namens Pegida auf den Weg (Abendspaziergang) machte um vor der Islamisierung des Abendlandes zu warnen und nach dem gemeinen Anschlag auf französische Karikaturisten, fühlt sich so ziemlich jeder fromme Deutsche bemüßigt ein Urteil über gute Deutsche, über Muslime, über richtige und falsche Meinungen abzugeben.

Das einzige, was an diesem Thema wirklich einfach ist, ist die Tatsache, dass all jene, die glauben nicht nur ihre eigene Meinung sondern auch die aller anderen ihrer ureigenen Vorstellung von Recht und Ordnung unterordnen zu dürfen. 
Mir scheint viele öffentliche Personen wollen den Leuten weiß machen  mit Islamisierung soll die Angst geschürt werden, die Menschen müssten zwangsweise zum Islam übertreten, wie das Boko Haram in anderen teilen der Welt bereits versucht.
Doch beginnt die schleichende Islamisierung nicht schon damit, dass wir intolerante Salafisten und Wahabiten in unserem Land dulden, wo wir doch ganz genau wissen, welch tickende Zeitbombe sich hinter dieser Ideologie verbirgt?  Wenn in einer deutschen Großstadt sich eine selbsternannte "Scharia Police" in aller Öffentlichkeit ans Werk macht die Menschen in einschüchternder Weise an die Einhaltung islamischer Werte weg von unseren westlichen Gepflogenheiten zu bewegen, ist das nicht islamistischer Zwang?
Wenn eine islamisch-juristische Parallelwelt sich in unserem Land breit macht, um westliche Paragraphen außer Kraft zu setzen, hat das nichts mit Islamisierung zu tun? Dass es Menschen gibt, die davon nichts wissen, bedeutet noch lange nicht, dass es diese nicht gibt. Man kann sie spät abends sogar im öffentlich-rechtlichen Fernsehen als Interviews sehen. Selbst wenn nicht alle islamische Familien ihre Töchter zwangsverheiraten oder gar durch Ehrenmorde aus dem Weg räumen, weil deren Väter und Brüder es nicht ertragen wollen, dass diese Mädchen sich nicht mehr in Küche und Schlafzimmer wegsperren lassen wollen, spricht das nicht ebenfalls islamistische Bände? Wenn man geduldig erlaubt, dass Mädchen halt mit Burkini ins Hallenbad gehen oder dem Sport- und dem Sexualkundeunterricht fern bleiben, hat das alles nichts mit kulturellem Bankrott zu tun? Wenn männliche Jugendliche muslimischen Glaubens einheimische Frauen anpöbeln, weil ungläubige Frauen Freiwild sind, so will ich mir nicht von Menschen, die die Augen vor all diesen Problemen verschließen, einreden lassen es gebe diese ausschließlich in den Augen von Nazis.
Für mich ist es nicht einzusehen, dass Männer ihre Frauen und Töchter zwingen oder mindestens dahingehend manipuliern, dass sich sich wenigstens "Das Kopftuch" als Sack um den Kopf wickeln, wenn nicht gar den ganzen Körper in einen Tschador oder in die Burka hüllen. Auch das ist bereits Islamisierung eines fortschrittlichen Landes. Wer das nicht versteht, trägt entweder Scheuklappen oder will der Bevölkerung ein X für ein U vormachen. Leider Herr Ober-Bundes-Pastor und Frau Ober-Pfarrerstochter und ihr anderen Pfarrer/innen in der deutschen Regierung, habt Ihr noch nicht begriffen, dass die Leute nicht ganz so blöd sind für wie Ihr sie haltet.   

Wenn man die in deutsche Flaggen gehüllte Kruzifixe bei den Aufmärschen in Dresden und anderswo sieht, könnte man annehmen, die Leute hätten Angst davor sie müssten ihre geliebte katholische Überzeugung aufgeben. Ich denke nicht, dass die Mitläufer solcher Demos diese Sorge in der Liste ihrer Ängste führen. Im Osten Deutschlands spielen vermutlich ganz andere Ängste eine Rolle. Ängste für die unsere Politiker verantwortlich sind, die genutzt werden von so manch üblen Gesellen, die überall mitmarschieren, wo sie ein bisschen ihre Muskeln spielen lassen können, was sie ansonsten mit Vorliebe in Fussballstadien tun. 
Andere Mitläufer haben Sorge ihren sozialen Status zu verlieren, was man in der heutigen Zeit gut nachvollziehen kann.Immerhin ist das Vermögen in Deutschland sehr unterschiedlich und ungerecht verteilt. Ein Prozent der Bevölkerung bestitzt 800 000 €, ein Fünftel besitzt gar kein Vermögen, bei sieben Prozent sind die Schulden höher als der Besitz.
 Ich glaube das alte Sprichwort "Jeder ist seines Glückes Schmied" ist dafür nicht verantwortlich, wohl eher eine Politik, die speziell zur Geldvermehrung der Reichen gemacht wird. Keiner ist seines eigenen Glückes Schmied. Hier schmiedet allein die Regierung.
Das einfache Volk, das nicht über die Bildung verfügt politische Ungerechtigkeit in die richtigen Worte zu fassen, greift gerne zu einfachen Lösungen, auch wenn die heißen, blinder Wut hinterherzurennen, weil man die eigene nicht formulieren kann. Wenn dann halt ein paar Irre meinen die falsche Religion sei für das gesamte Desaster verantwortlich und man könne die Menschen retten, solange man das Christentum rettet, dann dürfen Politiker nicht in dieselbe Kerbe schlagen.  Das Christentum ist genauso wenig Allheilmittel wie der Islam oder das Judentum. da sei mal gesagt auf der Gegenseite von Pegida laufen ebenfalls sehr viele Menschen mit, die keine Ahnung von gar nichts haben, die einfach meinen auf der richtigen Seite zu stehen.

Wenn dann ein bornierter Herr Spahn (CDU) bei Günther Jauch zu Frau Oertel (Pegida) meint sie solle lieber in die Kirche gehen, so zeugt dies davon wie Christentum (Religion im allgemeinen) benutzt wird um die Menschen zu verblöden. Nach dem Motto: "Seid schön fromm, geht in die Kirche- Dann gibt es keine Probleme! Alles Weitere richten wir Politiker für Euch Einfältigen da unten!" Wie auch unser Ober-Bundes-Pastor in seiner Gut-Mensch-Frömmelei: "Ganz gleich welche Religion, Hauptsache der Mensch hat eine!"  Na dann ist die Welt ja in Ordnung! Auch hier wird der Versuch unternommen mittels Religion das Volk ruhig zu stellen.. "Betet recht schön, aber haltet gefälligst das Maul."
Da braucht auch niemand über die wahren Probleme nachdenken.
Die Bürger wissen aber genau, wenn man mit ihnen Spielchen treibt.Wenn manche ihre Sorgen nicht gut artikulieren können, dann rennen sie eben irgendwelchen vermeintlichen Heilsbringern hinterher. Manche hinter Salafisten, manche hinter Nazis und andere hinter dem Papst (trotz Gestalten wie Tebartz van Elst).

 Dabei hätten auch die Linken mal ihren Karl Marx richtig lesen sollen. Der hat nämlich schon zu Biedermeierzeiten festgestellt: "Religion ist Opium für's Volk!" Genau daraus resultieren alle gesammelten Gesellschafts-Probleme. Sozialer im Sinne des Christlichen hat die Religion nämlich noch keinen Katholiken gemacht. Sonst würden sich ja nicht ausgerechnet die Leute von den sog. christlichen Parteien alles kursierende Geld in die eigenen Taschen stopfen wollen. Man schaue sich nur den verlogenen, bischöflichen Geldsack von Limburg an. Oder Politiker, die Mindestlohn für unchristlich halten.
Da werden Geschäfte gemacht mit den Saudis. Bloß weil man das Öl braucht und die dicken Automobile dorthin verscherbelt, sieht man sich noch lange nicht genötigt, den absolutistischen Monarchen mal die Rote Karte zu zeigen. Da sieht man doch geflissentlich über Steinigungen, staatlichen Mord und Totschlag hinweg, wenn man dafür seinen gesamten christlichen Müll in islamistische Gottesstaaten exportieren kann.
Auch dort wird Religion benutzt um die Menschen zu unterdrücken, vor allem die Frauen.
Das schlimme ist, dass diese arabisch-archaischen Gottessataaten auf einer sozialen Entwicklungsstufe stehen wie Europa im Mittelalter. Vor solch einer Mentalität kann einem nur grauen, mit denen muss man keine Geschäfte machen.
Vielleicht sollten unsere Politiker endlich realisieren, dass sie nur Öl ins Feuer gießen, wenn sie nicht kapieren, dass Religion in der Öffentlichkeit absolut nichts zu suchen hat. In Deutschland funktioniert es nicht mehr, Probleme auf Religion zu reduzieren. Deshalb muss man die wahren Probleme nicht nur erkennen sondern auch bekämpfen. Das geht nicht mit man Menschen , die ihre Religion zu unserer machen wollen. Daher soll man es unterlassen wie auch immer religiös-gearteten Gruppierungen in den Arsch zu kriechen sondern seine eigentliche Arbeit zu machen, nämlich für soziale Gerechtigkiet zu sorgen, statt die Reisen des Papstes zu finanzieren.
Wir brauchen auch keine Verschärfung des Blasphemie-Paragraphen wie ein Bischof Fürst aus Rottenburg-Stuttgart dies gerne hätte. Unser Land funktioniert auch ohne "Christliche Dimension" einwandfrei, solange die Menschen sich an die Gesetze halten. Religion muss Privatsache bleiben!!

Was mag das wohl für ein Gott sein, der sich den ganzen Müll hier anschaut, ohne einzugreifen, obwohl er doch so mächtig sein soll?

Das Kopftuch ist kein Modeaccessoire sondern Gefängnis
 

Die Leute müssen einfach begreifen lernen, dass sie ihre jeweilige Religion in ihrem eigenen Kopf haben und nirgends außer in ihre jeweiligen Kirchen hineintragen. dann kann auch keiner den Beleidigten spielen, wenn andere darüber witzeln. es wird sich auch niemand mehr darüber lustig machen wollen, wenn keiner durch fremde Religionen belästigt wird. Einwenig Eigenreflexion würde jedem frommen Menschen gut tun. Wenn all diese bärtigen Irren ihr ständiges Beleidigtsein aufgeben, hat auch kein Karikaturist Futter zum Zeichnen oder Schreiben. Solange jedoch Menschen im Namen irgend eines Gottes gefoltert werden, müssen denkende Wesen eben zeichnen und schreiben gegen die vermaledeiten Zustände, die durch hyperfromme Fundamentalisten verursacht werden.