Freitag, 10. Juli 2015

Verbot von Hotpants in Horb an Werkrealschule sorgt für Verwirrung

Was steckt hinter der Forderung der Rektorin?

Wie kommt eine deutsche Lehrerin einer öffentlichen Schule auf die merkwürdige Idee Mädchen, die sich ihrer Meinung nach zu freizügig kleiden, mit einem überdimensionierten T-Shirt zu behängen? 
Es handelt sich weder um eine Klosterschule noch um eine islamistisch geprägte Rektorin. Warum also Maßnahmen, die jedoch genau an diese Verhältnisse erinnern? Erst als ein Aufschrei aus der Bevölkerung kommt, wird im Nachhinein behauptet,  dieses Verbot gelte nicht nur für Mädchen sondern auch für Jungs. 
Hoppala! Ich habe noch keinen Jungen mit Hotpants und bauchfreiem T-Shirt gesehen.

Züchtig angemessen gekleidete Schüler/innen zu Kaisers Zeiten. Diese Zucht und Ordnung würde vielen Lehrern auch heute noch gefallen


Wer sich an die End-Sechziger und Anfang-Siebziger zurückerinnern kann und will, weiß, dass es damals bereits solche Moden gab, die auch wieder verschwunden sind. Bauchfreie T-Shirts waren vor 10 Jahren modern, heute eigentlich gar nicht mehr. Welche Moden will diese Lehrerin noch aus der Mottenkiste ziehen um ihre restriktiven Erziehungsziele durchzusetzen? Kurze Hosen trägt man/frau  schon seit 50 Jahren, wenn es heiß ist. Welche Kleiderzwänge sollen denn hier durchgesetzt werden, und vor allem weshalb?
Es würde mich nicht wundern, wenn eine Beschwerde über "aufreizende Kleidung" aus der Ecke muslimischer Eltern käme. Da werden dann kurze Hosen und Spaghetti-Träger für Mädchen verboten, aber Kopftücher und ein Ramadan-Fasten-Trinken geduldet. Ein Skandal!!

Argumente wie, im Berufsleben ginge das auch nicht, sind wohl eher Vorwand als echte Sorge. Es gab schon immer Menschen, die sich nicht situationsgerecht kleiden. Das wird eine solche Rektoren nicht ändern.
In der Regel wissen die jungen Leute selbst genau, was angemessen ist und was nicht. Modeerscheinungen richten sich nicht nach den pietistischen Moralvorstellungen verklemmter, schwäbischer Lehrer. Wo liegen hier wohl die wahren Beweggründe? Oft ist  Neid im Spiel. Neid auf die Jugend, auf verpasste Freiheit, in die dann noch die eigene schmutzige Phantasie projiziert wird. Womöglich spielen auch spezielle Probleme, die Lehrer/innen mit einzelnen Schülerinnen haben, eine gewichtige Rolle. Eventuell sind persönliche Aversionen gegen bestimmte Mädchen von Bedeutung.
Zwischen 13 und 16 sind alle Jugendliche pubertär und deshalb schwierig, aber muss eine Schule deshalb zu solch unsinnigen Erziehungsmaßnahmen wie Kleiderordnung greifen? Es lebe die religiös-sittlich-moralische Vorstellung: "Wenn es schwierig wird, muss die Weiblichkeit gemaßregelt werden." 
Wo soll das hinführen? Demnächst sind für Mädchen auch enge Jeans und Schminke verboten! Wo leben wir eigentlich? Die Taliban wird's freuen!

Männer, auch Lehrer, die sich am Anblick kurzer Hosen aufgeilen, tun dies genauso, wenn die Mädchen lange Hosen oder Röcke tragen. Die angeblich "provozierte" Sexualität verbirgt sich hinter der Stirn des Betrachters und nicht an der Saumlänge von Kleidungsstücken. Wenn ein Lehrer sich von solcher Kleidung aufreizen lassen will, braucht er sich nur in ein Straßencafe setzen. Oder sollen wir kurze Hosen in der Öffentlichkeit verbieten? Am besten eine Kleiderordnung für die "Deutsche Frau", die da folgendermaßen aussieht: Röcke bis zum Boden, nur noch lange Ärmel, hochgeschlossen bis zum Hals, damit sich kein Mann provoziert fühlt. Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor!!


Um 1900 gab es keine sommerliche Freihzügigkeit. Aber wollen wir dort hin zurück?


Bei sportlichen Wettbewerben wie Beach-Volleyball oder Stabhochsrung werden den Sportlerinnen möglichst knappe Höschen und bauchfreie Tops aufgezwungen, ohne die sie an den Wettbewerben nicht teilnehmen dürfen. Es gab schon Sportlerinnen, die ausgeschlossen wurden, weil sie sich weigerten an dieser Fleischbeschau mitzuwirken. Zur Schule kleiden sich die Schülerinnen, wie sie selbst das möchten- und das sollte auch so bleiben. Bitte auch nicht hinterrücks Schulkleidung einführen. Wir leben schließlich nicht in einer Diktatur- und auch das soll so bleiben.

Die Schulleitung dieser schwäbischen Pietisten-Gemeinde arbeitet nun daran nach den Ferien eine Kleiderordnung einzuführen. Eine Frage habe ich da noch. Sind dann muslimische Kopftücher und Burkas erlaubt? Diese erfüllen ja wohl sämtliche Forderungen von Moralaposteln. Frei nach dem Motto:
Wenn eine Frau oder ein Mädchen vergewaltigt wird, ist sie selbst schuld, weil sie sich zu freizügig gekleidet hat. Diese Ansicht ist pervers. Ein Mann, der glaubt, sich zu Gewalt aufgefordert zu fühlen, weil er sich nicht im Griff hat, ist der Übeltäter. 
Alles andere entspricht derselben Denkweise, die Muslime glauben macht, sie hätten das Recht ihre Frauen und Töchter bei Hochsommer-Hitze unter Unmengen von Stoff zu verhängen, während sie selbst es sich in kurzen Hosen und Hemden bequem machen. Wenn wir dieses Macho-Gehabe bekämpfen wollen, dürfen wir moralisch verirrten Lehrerinnen nicht die Möglichkeit geben solchen Idioten in die Hände zu spielen. Das beste wäre, eine solche Lehrerin wie Bianca Brissaud zu entlassen. Leider sind Lehrer Beamte und die dürfen einfach alles machen, was ihnen in ihrem verwirrten Hirn so einfällt.

Was außerdem negativ auffällt, ist die Tatsache, dass wieder mal sämtliche Zeitungen wortgleiche Texte bringen. Haben die denn keine eigene Meinung, dass sie nur abkupfern, oder fällt denen einfach nichts ein??

http://web.de/magazine/panorama/hotpants-verbot-realschule-maedchen-sexualobjekten-degradiert-30755292
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/realschule-in-horb-verbietet-hotpants-zuviel-nackte-haut-im-unterricht-kleiderregeln-in-der-schule/12027946.html 
http://www.neues-deutschland.de/artikel/977080.hannelores-besenreiser.html 

Donnerstag, 9. Juli 2015

Sirup aus Mädesüß schmeckt lecker und ist gesund

Ganz nach dem Prinzip von Holunderblüte

Auf die gleiche Art, wie Holunderblüten-, Waldmeister- und Rosenblütensirup hergestellt wird, kann man auch Sirup aus Mädesüß machen. Man geht nach dem selben Prinzip vor.
Hier noch mal die Anleitung:
http://wort-woche.blogspot.de/2014/05/holunderblutensirup-selbst-herstellen.html 
http://wort-woche.blogspot.de/2015/05/waldmeister-sirup-selbst-herstellen.html 
http://wort-woche.blogspot.de/2015/05/rosensirup-fur-limonade-selbst.html 

Mädesüß mit Zitrone im Topf
 Man kann, wenn man hat, zum Mädesüß auch etwas Zitronenmelisse aus dem Garten geben.

Mädesüß wirkt blutreinigend, schmerzstillend, entzündungshemmend, schweißtreibend. Es wirkt bei Blasen- und Darmproblemen, Ödemen, Rheuma, Erkältungskrankheiten und Schmerzen aller Art.
Das Schönste aber ist, dass dieser Sirup nicht nach Medizin schmeckt, sondern wunderbar erfrischend und einfach nur lecker.

Bitte nur sammeln, wenn man sich 100% sicher ist, was man sammelt. Im Zweifelsfall lieber sein lassen oder jemanden fragen, der sich auskennt. Oft werden auch Kurse an Volkshochschulen angeboten. 

Mädesüß auf Feuchtwiese

Den Sprudel dazu stelle ich ebenfalls selbst her mit einem Gerät von:
http://www.aquaspender.de

https://de.wikipedia.org/wiki/Echtes_M%C3%A4des%C3%BC%C3%9F 

Sonntag, 5. Juli 2015

Moslems zwingen kleine Mädchen in Deutschland in Kopftücher

Muslimische Machos zwingen Töchter in Verhüllung

Warum erlaubt der Deutsche Staat, dass Muslime ihre Töchter, die eindeutig erst 10 Jahre und jünger sind, in Kopfverhüllungen zwängen? Da hört Elternrecht auf.

Auch dieses Mädchen ist höchstens 8 Jahre

Dieser Tage hat es in unseren Breiten fast 40 Grad im Schatten. Erst heute musste ich zusehen wie ein kleines Mädchen mit ihrem Vater in der Gluthitze mit Kopfverhüllung unterwegs war. Nicht nur ein leichtes Kopftuch, nein darunter zusätzlich eine schwarze Haube, die bis tief in die Stirn gezogen wird. Womöglich darf das arme Kind wegen dieses lächerlichen Ramadams nicht mal Wasser trinken vor 22Uhr. 
Das Kind tat mir so leid. Deshalb fragte ich es ob es ihm nicht zu heiß sei unter seinen Tüchern. Das arme Kind traute sich nicht zu antworten, der Vater rastete vollkommen aus, brüllte wie ein wild gewordener Stier und beschimpfte mich. Ich sei bekloppt und krank im Kopf und das ginge mich nichts an. Es sei seine Sache.
Ich sagte ihm, dass mich das wohl etwas angeht, wenn ich das sehen muss. Ein Mann flüsterte mir zu, lieber nichts zu sagen, in ihrem Glauben seien die empfindlich.
Na und! Ich bin empfindlich, was meine Weltanschaung betrifft.
Wer ist hier eigentlich krank im Kopf? Die Antwort ergibt sich von selbst.

Glaube, was auch immer das sei, spielt sich im Kopf ab und nicht auf dem Kopf!

Was ist denn das für eine Einstellung? Keiner sagt was. Jeder hält den Mund, sich bloß keinen Ärger einhandeln, nicht in den Verdacht geraten fremdenfeindlich zu sein.  Dann schon lieber frauenfeindlich!!
Nein, verdammt noch mal. Gerade wer fremdenfeindlich ist, sagt nichts um einem kleinen muslimischen Mädchen zu helfen.
Was bilden sich solche Männer eigentlich ein, hier direkt vor unseren Augen ihre Töchter in Kopftücher zu zwingen und mit Bestimmheit im Hochsommer nicht mal Wasser trinken zu lassen wegen eines irrwitzigen Glaubens?
Unsere einfältigen Politiker spielen den Vogelstrauß und wollen uns weiß machen, man müsse Religionen respektieren, wie sie sind.  Muss denn an jeder Religion jeder Blödsinn, der gegen unsere demokratische Grundauffassung verstößt, respektiert werden? Nein, das muss es nicht!!
Ich bin nicht bereit Frauenfeindlichkeit und Kindesmisshandlung zu tolerieren, auch nicht im Gewand irgendeiner Religion. Wofür hat die Frauenbewegung jahrzehntelang gekämpft, wenn nicht nur die alten Muster sondern noch viel schlimmere Anwandlungen durch die Hintertür auf dem Altar der Religionsakzeptanz in unserem Land Einzug halten?
Wenn man sich beschimpfen und beleidigen lassen muss von unverschämten Muselmännern, die bei dieser Hitze selbst hemdsärmelig und in kurzen Hosen in Begleitung von verhüllten und vermummten Ehefrauen und Töchtern wie die Gockel durch die Gegend stolzieren, macht mir das Angst um unser Land. Der kleine Bruder von ISIS ist schon längst im Land und keiner will es wissen!
Politik und gutsituierte Grüne in ihren abgesonderten Stadtvierteln sehen weg und klopfen dumme Sprüche. Dabei sind genau diese Menschen schuld daran, wenn es immer mehr  Braune-Rechte wie Frauke Petry und Konsorten an die Schaltstellen der Macht schaffen.
Man kann nicht einfach jeden SCHEISS tolerieren, bloß weil man niemandem auf die Füße treten will. Religionen, die sich offen frauenfeindlich zeigen, muss man die "Rote Karte" zeigen. Und Mädchen im Kindesalter in Tücher verhüllen, besonders im Hochsommer, ist Kindesmisshandlung. 

Auch dieses Kind höchstens 7 Jahre alt im Hochsommer in Tücher gewickelt

Wieso foltert jemand sein eigenes Kind mit solchen Massen von Stoff auf dem Kopf? Liebt er einen fiktiven Gott mehr als sein Kind? Was soll das für ein Gott sein, der mit seiner eigenen Schöpfung so wenig zufrieden ist, dass er seine Geschöpfe nachträglich mit idiotischen Forderungen foltern muss?
Wer an einen übermächtigen Gott glaubt, der den Menschen geschaffen hat, kann nicht ernsthaft glauben, dass derselbe Gott so wenig von seiner "Kunst" überzeugt ist, dass der Mensch auf sein Geheiß die Schöpfung verbessern soll, indem er an den Geschlechtsteilen seiner Kinder herumschnippelt und sie in unsinnige Tücher hüllt. Wer soll solch einen Quatsch glauben?
Wenn der Allmächtige das gewollt hätte, dann hätte er sich den Menschen doch gleich ohne Vorhaut und mit angewachsenen Tüchern geschaffen.
Über so viel Dummheit kann man nur verzweifeln!   

Selbst im Biedermeier waren Kopfbedeckungen nur Accessoire und durften auch abgenommen werden

Ich will unsere Werteordnung, die von vielen Menschen über Jahrhunderte mit dem Leben bezahlt wurde, nicht von solchen Trotteln aus den Angeln gehoben sehen. Welcher Politiker dabei mitspielt, ist selbst nicht besser.  Das hat man davon, wenn man einen Pfarrer zum Staatsoberhaupt wählt.

Typisch Politiker: Kein Gehirn und auf einem Auge blind!


Noch mal für alle infantilen Politiker: Kopftücher, lange Gewänder mit Handschuhen und Burka haben rein gar nichts mit Religion zu tun, sondern dienen lediglich der Unterdrückung von Frauen durch Männer. Darüber sind wir in Deutschland doch längst hinweg und wir können nicht dulden, dass diese Unterdrückung vor unseren Augen statt findet. Dasselbe gilt für die Beschneidung. Beides ist Kindesmisshandlung und Folter! 

Hier könnten Lehrer mal eindeutig Stellung beziehen und ihre Macht, die sie sonst doch gerne ausüben, für eine politische Stellungnahme nutzen und sich schlicht weigern Kinder mit Tüchern auf dem Kopf zu unterrichten. Aber, wer sich halt nicht für gesellschaftliche Probleme interessiert!! So könnte Mädchen muslimischer Macho-Väter geholfen werden sich erfolreich zu wehren. Zu meiner Schulzeit durften Kinder auch keine Mütze im Klassenzimmer tragen. 

Schade, dass gerade die gemeingefährlichsten muslimischen Idioten folgende Artikel nicht lesen. Wahrscheinlich weil sie diese nicht verstehen oder nicht lesen können. 

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article139984819/Im-Iran-oder-Saudi-Arabien-waere-ich-laengst-tot.html 
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article139984819/Im-Iran-oder-Saudi-Arabien-waere-ich-laengst-tot.html 
http://www.deutsche-islam-konferenz.de/DIK/DE/Magazin/SchwerpunktKopftuch/Kelek/kelek-node.html 
http://wort-woche.blogspot.de/2015/09/kurze-notiz-zur-sendung-von-maybritt.html     

 


Mittwoch, 24. Juni 2015

Bürgeramt in Bissingen geschlossen

Wie lange noch ist Bürgeramt geschlossen?

Also hier geht gar nichts!

 

Wie lange soll das Bürgerbüro im Stadtteil Bissingen geschlossen bleiben? Wie lange können eigentlich mehrere Verwalter/innen angeblich gleichzeitig krank sein, ohne dass für Ersatz gesorgt wird? 
Ist das beabsichtigt? Man behauptet einfach monatelang "Wegen Krankheit geschlossen". Die Menschen gewöhnen sich daran nach Bietigheim zu fahren und dann ist das überflüssige Bürgeramt in Bissingen Geschichte! So läuft das in dieser Stadt bei vielen Angelegenheiten.
Das Abschließen, Absperren, Wegschließen, Abstellen hat in dieser Stadt Methode. Aus purer Angst, es KÖNNTE VIELLEICHT IRGENDWANN mal was passieren, ist es offensichtlich für die Stadtväter (Mütter würden das anders regeln) besser gleich alles abzuschaffen und zu verbieten. 
Na dann, Gute Nacht! Und die Bürger dann noch für dumm verkaufen!
Vorsichtshalber wird der große Flohmarkt im Ellental abgeschafft. Es KÖNNTE sich ja jemand beschweren, dass er nicht berücksichtigt wurde.

Hier könnte man auch noch ein Gitter davor setzen!


Auf den Bolzplätzen für Kinder werden vorsichtshalber die Tore abmontiert, nicht dass sich VIELLEICHT jemand beschwert, weil auch mal Jugendliche über 14 dort spielen.

Der Japangarten wird abgesperrt, weil mal IRGENDWANN ein paar "Randalierer" Bierflaschen dort hinterlassen haben. Genau diese Leute könnten aber sehr wohl über den Jägerzaun steigen, wenn sie wollten. Wer nun nicht mehr dort die Ruhe genießen  und seine Runden drehen kann, sind normale Bürger und Bürgerinnen, die hier Steuern bezahlen. Dafür wird dieser Garten generös geöffnet, wenn mal wieder Japaner durch die Stadt flanieren.

Dieses Grün hat man noch nicht vor den Bürgern geschützt!


Zur Stadtmauer führt eine Treppe, auf der man einst vor ein paar Jahren noch seine Gäste führen konnte, um ihnen ein Ausblick von oben zu schenken. Auch hier ist diese Möglichkeit VERWEHRT.
HUCH , vielleicht bricht sich mal jemand ein Bein und verklagt die Stadt? Das würde hier aber niemand gefallen. Wie wär's mit einem Schild: "Betreten auf eigene Gefahr". Dann könnte man doch die Leute selbst entscheiden lassen, ob sie eine Gefahr eingehen wollen oder nicht.

Wollt Ihr dieses Gärtchen nicht lieber vor den Raudis schützen?-Stacheldraht davor!
 

Der Pulverturm wurde abgeschlossen, weil dort angeblich die Leute ihre Notdurft verrichten. Dafür ist auch die öffentliche Toilette am Sonntag im neuen "Arkadengebäude" abgesperrt. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. 
Hallo Verwaltung! Ist das so schwierig? Toilette auf--- Keine Scheiße auf dem Turm! Logisch?

Auch in Bissingen wurde für sehr viel Geld ein Toilettenhäuschen gebaut und SOFORT wieder geschlossen. Wo liegt denn hier, bitte schön, der sittliche Nährwert? Macht nix! In Bissingen sind die Leute eh nur zum Schlafen. Falls sie hier doch mal ausnahmsweise unterwegs sind, nehmen sie das Auto und parken auf dem Gehweg.
Und damit dies nicht zu oft geschieht, hat die Stadverwaltung ganz "Häälinge" das Bürgeramt geschlossen, nicht dass sich hier noch jemand einbildet in Bissingen könne man etwas anderes tun außer SCHLAFEN. 

Hier wird schließlich jeder Affe gut behütet.


Zum Ausgleich kann man dann aber die Radfahrer behindern, wo es nur geht, indem Baustellen und Altersheime passgenau bis zum Fahrbahnrand vorzufinden sind. Überall Kopfsteinpflaster mit Hügeln und Kratern. Will man so die Wirtschaft ankurbeln, wenn man den Bürgern auf diese Art Schläuche, Mäntel und Stoßdämpfer ruiniert?
Um die blöden Bissinger vollends in ihrem Schnarchnest fest zu halten, sperrt man von Zeit zu Zeit die Radwege im Wiesen- und im Ellental gleichzeitig, wenn sich hier ein paar Leute mit Triathlons oder anderen Verlustierungen auf Kosten der Bissinger Bevölkerung profilieren wollen.

Nur Radfahrer brauchen  keinen Schutz!


Wenn man einem Stadteil ein Amt hinterrücks schließen will, wird einfach ein Krankheitsfall vorgetäuscht. Wer in der Wirtschaft nicht fähig wäre für Ersatz zu sorgen, der wäre gleich aus dem Rennen.
Wo ist da eigentlich der"SERVICE"?

https://www.bietigheim-bissingen.de/deutsch/buergerservice-rathaus-politik/stadtverwaltung/buergeramt/  
  

Sonntag, 7. Juni 2015

Die Neue Frau in Bietigheim-Bissingen

Malerinnen und Grafikerinnen der Neuen Sachlichkeit in Bietigheim-Bissingen

Vom 25.4. bis 12.7.2015 in der Städtischen Galerie 

17 deutsch-sprachige Künstlerinnen, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts geboren sind, sind hier mit Werken , die zwischen den beiden Weltkriegen entstanden sind, vertreten.

Frisurpuppen von Grete Jütgens 1927


Es handelt sich um Ölgemälde auf Leinwand oder auf Holz, um Bleistift- und Kohlezeichnungen, sowie verschiedene Mischtechniken.
Gezeigt werden Einzel-Porträts, wie Gruppenbilder oder auch andere Darstellungen der sozialen Verhältnisse der Zeit.

Carolina 1925 ganz burschikos


Unter Umständen durfte sie sogar in die Lluft gehen


Neue Frau zwischen den Kriegen mit Herr als Begleitung
Diese Fotos stammen aus Familienbesitz und sind nicht Teil der Ausstellung sondern dokumentieren lediglich neue Freiheiten für die Frau in dieser Zeit. Die Frau war Lenkerin eines Flugzeugs, Fahrerin eines Vehikels, oder sogar Pfeiferaucherin in "Männerkleidung".

Manche Szenen erinnern an Zille oder Käthe Kollwitz. Wie Abziehbilder einer Gesellschaftsordnung, die keine soziale Hängematte kennt, ziehen die Werke in ihren Bann. 
An manchen Stellen dekorativ, aber immer kritisch die Not und Befindlichkeiten der Menschen betrachtend, faszinieren die Darstellungen in Farbe und Strichführung.

Ein Zeitspiegel der Weimarer Republik in all seinen Facetten! Das Selbstverständnis der Frau hat sich nach dem ersten Weltkrieg oberflächlich betrachtet stark emanzipiert, wenn auch nur für Frauen aus den besser betuchten Kreisen, und selbst diese waren immer noch nicht wirklich gleichberechtigt. Doch einige konnten sich in der Gesellschaft als Künstlerinnen durchsetzen und nutzen ihre Freiheiten um auf Missstände aufmerksam zu machen.

Malerinnen wie Paula Lauenstein, Lea Grundig, Hanna Nagel, Erika Streit, Grethe Jürgens, Gerta Overbeck,Hella Jacobs, Elfriede Lohse-Wächtler und weitere insgesamt 17 Künstlerinnen zeigen ihre Kunst und ihr Können. Manche von ihnen erlitten aufgrund der Umbrüche durch die Hitler-Diktatur eine schweres Schicksal wie Else Lohse-Wächtler. 

Zwar muss man in diesem Gebäude immer noch jede noch so kleine Tasche im Schließfach einschließen, und ein Eintrittspreis von 6€ ist meiner Meinung nach zu hoch für die schwäbische Provinz, aber der Besuch lohnt sich. 

Bei jedem neuen Raum befürchtete ich, dass nun Schluss sei mit der Kunst, und man ab sofort nur noch den üblichen ........ zu sehen bekommt. Ich war wirklich mehr als überrascht, dass sich bei dieser Ausstellung die durchgehend hohe Qualität der Exponate bis zum Ende, sogar im Altbau, durchzog. 
Die beste Ausstellung, die ich in diesem Haus je gesehen habe.

Alles in allem eine echte Sensation für Bietigheim, eine gelungene Präsentation. Etwas anderes wäre auch Verrat an der mutigen Haltung dieser Künstlerinnen gewesen, die es trotz neuer Freiheiten nicht leicht hatten in einer Zeit, wo sie nur solange gleichberechtigt waren, wie es den Männern passte, was noch Jahrzehnte später nicht überwunden war. Man denke nur an den "Haupt- und Nebenwiderspruch" der Studentenbewegung der 60er Jahre. 
Frauen waren bei aller Modernität auch hier noch neben- und untergeordnet.

Also hingehen, anschauen, staunen!
Öffnungszeiten:https://galerie.bietigheim-bissingen.de/deutsch/ausstellungen/aktuell/  
http://de.wikipedia.org/wiki/Lea_Grundig 
http://de.wikipedia.org/wiki/Hanna_Nagel 
http://de.wikipedia.org/wiki/Gerta_Overbeck 
http://de.wikipedia.org/wiki/Elfriede_Lohse-W%C3%A4chtler